Kontakt
Abstrakte Visualisierung einer automatisierten Produktionslinie mit Fördertechnik, Materialfluss und visueller KI-Prüfung
← Alle Anwendungsbereiche

KI-Videoanalyse für Prozessüberwachung

Prozessüberwachung mit KI-Videoanalyse erkennt Objekte, Zustände, Materialbewegungen und sichtbare Abweichungen in Produktions- und Logistikprozessen. Das System überwacht laufende Abläufe kontinuierlich oder prüft einzelne Bilder gezielt mit Vision Language Models.

Abläufe überwachenAbweichungen erkennenErgebnisse direkt integrieren

Direkte Antwort

Was leistet Prozessüberwachung mit KI-Videoanalyse?

KI-Videoanalyse erkennt beispielsweise Stillstände auf Förderbändern, fehlende Bauteile, falsche Positionen, Materialbewegungen oder Abweichungen von einem definierten Soll-Zustand. Kontinuierliche Analysen überwachen laufende Prozesse. VLM-basierte Bildprüfungen ergänzen sie bei komplexeren visuellen Fragestellungen.

Kurzdefinition

Sichtbare Produktions- und Prozessschritte automatisch auswerten.

Prozessüberwachung mit KI-Videoanalyse erkennt Objekte, Zustände, Materialbewegungen und sichtbare Abweichungen in Produktions- und Logistikprozessen. Das System überwacht laufende Abläufe kontinuierlich oder prüft einzelne Bilder gezielt mit Vision Language Models.

ZielQualität, Prozessstabilität und Verfügbarkeit unterstützenAnalyseObjekte, Materialfluss, Zustände und sichtbare AbweichungenIntegrationMES, ERP, Qualitätssysteme und APIsBetriebKontinuierliche Videoanalyse oder gezielte VLM-Bildprüfung

Relevante visuelle Signale

Prozessüberwachung: Was erkennt die Videoanalyse?

Je nach Prozess lassen sich unterschiedliche Analysefunktionen miteinander kombinieren. Klassische KI-Modelle überwachen Objekte, Bewegungen und Abläufe kontinuierlich. Vision Language Models ergänzen diese Funktionen bei komplexeren visuellen Zustandsfragen.

Abstrakte Visualisierung: Förderbandüberwachung.

Förderbandüberwachung

Die Analyse überwacht laufende Förderprozesse auf Stillstand, Stau, fehlende oder falsch positionierte Objekte sowie definierte Prozessabweichungen. Materialflussprobleme werden früh sichtbar und können direkt an Produktion, Leitstand oder Instandhaltung übergeben werden.

Förderbandüberwachung ansehen
Abstrakte Visualisierung: Objekte und Vollständigkeit.

Objekte und Vollständigkeit

Das System prüft, ob erwartete Produkte, Bauteile oder andere definierte Objekte vorhanden sind und sich an der vorgesehenen Position befinden. Eigene Objektklassen ermöglichen auch die Erkennung projektspezifischer Produkte, Werkzeuge oder Maschinenkomponenten.

Objekterkennung ansehen
Abstrakte Visualisierung: Referenzzustand.

Referenzzustand

Die Analyse vergleicht sichtbare Situationen mit einem definierten Referenzzustand oder festgelegten Prüfkriterien. So lässt sich prüfen, ob eine Station vollständig vorbereitet oder ein definierter Prozesszustand erreicht wurde.

Referenzzustandsüberwachung ansehen
Abstrakte Visualisierung: Tracking und Materialbewegung.

Tracking und Materialbewegung

Objekterkennung und Tracking zeigen, wie sich Produkte, Behälter oder andere Güter durch einen Prozess bewegen. Richtung, Verweildauer, Durchsatz, Geschwindigkeit und Stillstand können ausgewertet und mit Prozessregeln verbunden werden.

Tracking und Bewegungsanalyse ansehen
Abstrakte Visualisierung: QR- und Barcode-Erkennung.

QR- und Barcode-Erkennung

Sichtbare QR-Codes und Barcodes werden automatisch gelesen und mit Kamera, Zeitpunkt und Prozessschritt verbunden. Produkte, Chargen, Aufträge oder Ladungsträger lassen sich so mit vorhandenen MES-, ERP- oder Logistikdaten verknüpfen.

QR- und Barcode-Erkennung ansehen
Abstrakte Visualisierung: Eigene Objektklassen.

Eigene Objektklassen

Wenn Standardmodelle die benötigten Produkte oder Komponenten nicht kennen, können projektspezifische Objektklassen trainiert werden – etwa für bestimmte Produkte, Werkzeuge, Verpackungen oder spezielle Prozessobjekte.

Labeling und Modelltraining ansehen

Vom Prozessziel zur Integration

Prozessüberwachung: Kameras und Reaktionswege verbinden.

Erst wenn feststeht, was die KI erkennen oder prüfen und welche Abweichungen für den Betrieb relevant sind, werden Kamera, Analyseverfahren, Regeln und Systemintegration festgelegt.

Symbolische Darstellung von Standort, Zeitpunkt und Objekt als Kriterien einer visuellen Prüfung.
01

Prozessfrage definieren

Festlegen, was die KI erkennen oder prüfen soll und welche Abweichungen für Produktion, Qualität oder Logistik tatsächlich relevant sind.

Vier unterschiedliche Kameratypen als mögliche Bildquellen für die Videoanalyse
02

Kamera und Sichtbarkeit prüfen

Perspektive, Auflösung, Beleuchtung, Objektgrösse, Prozessgeschwindigkeit und mögliche Verdeckungen unter realen Bedingungen bewerten.

Eine Person prüft das Ereignisbild einer Kamera am Monitor und bestätigt die Bewertung.
03

Analyse validieren

Die Lösung mit repräsentativen Gut-, Fehler- und Grenzfällen testen und die erreichbare Erkennungsqualität unter den tatsächlichen Prozessbedingungen bestimmen.

Kamera übergibt ein Ereignis an verbundene Sicherheits- und Betriebssysteme
04

Ergebnisse integrieren

Ergebnisse an Dashboard, MES, ERP, Qualitätssystem, Instandhaltung oder über REST API an weitere Anwendungen übergeben.

ProzessketteKAMERA / BILD → KI-PRÜFUNG → ERGEBNIS → PROZESS

Typische Einsatzsituationen

Sichtbare Zustände, Objekte und Veränderungen gezielt absichern.

Prozessüberwachung eignet sich für Abläufe, bei denen relevante Zustände, Objekte oder Veränderungen im Kamerabild sichtbar sind und automatisiert ausgewertet werden sollen.

Produktion und Montage

Produkte, Komponenten und Montagezustände auf Vollständigkeit, Position und sichtbare Abweichungen prüfen.

Fördertechnik und Materialfluss

Förderstrecken auf Stillstand, Stau, falsche Objektlagen, fehlende Produkte, ungewöhnliche Abstände und andere Prozessabweichungen überwachen.

Logistik und Identifikation

Pakete, Behälter oder Paletten erkennen, zählen und verfolgen sowie mit QR- oder Barcodes und vorhandenen Prozessdaten verknüpfen.

Visuelle Qualitätsprüfung

Einzelne Bilder anhand definierter Soll-Zustände oder frei formulierter visueller Prüffragen bewerten.

Maschinen und Anlagen

Anlagenbereiche auf sichtbare Veränderungen, fehlende Komponenten oder Abweichungen vom vorgesehenen Zustand prüfen.

Technologische Umsetzung

Kontinuierliche Analyse und gezielte Bildprüfung passend kombinieren.

Je nach Aufgabe kommen SynaEYE, SynaHUB oder Vaidio zum Einsatz. Die Plattformen übernehmen unterschiedliche Rollen innerhalb des Prozesses und können einzeln oder kombiniert betrieben werden.

Operative Videoanalyse

Kontinuierliche KI-Videoanalyse für laufende Kamerastreams

SynaEYE analysiert bestehende Kameras dauerhaft in Echtzeit und verbindet Erkennung, Ereignislogik, Alarmierung, Tracking und Forensik in einer europäischen Edge-AI-Plattform.

Passt zu Ihnen, wenn Sie:Security, Safety oder betriebliche Prozesse kontinuierlich mit Ihren Kameras überwachen und erkannte Ereignisse direkt weiterverarbeiten möchten.

  • Standardanalysen
  • VLM
  • Custom Models
  • Echtzeit
  • Forensik
  • API
SynaEYE ansehen

Jobbasierte visuelle KI

Visuelle KI für frei definierbare Prüfaufgaben

SynaHUB macht aus einer visuellen Fragestellung einen automatisierten KI-Job. Kamera, API oder Zeitplan liefern das Bild, ein VLM bewertet die Situation und gibt ein strukturiertes Ergebnis zurück.

Passt zu Ihnen, wenn Sie:Zustände, Referenzen, Qualität oder individuelle visuelle Fragestellungen prüfen möchten, ohne für jede Aufgabe ein eigenes Analysemodul zu entwickeln.

  • VLM
  • Periodische Kontrolle
  • Soll-Ist
  • API
  • Strukturierte Ergebnisse
SynaHUB ansehen

Enterprise-Plattform

Enterprise AI Vision für maximale Funktionsbreite

Vaidio ist eine etablierte Enterprise-Plattform mit umfangreichem Katalog standardisierter Videoanalysen, leistungsfähiger Forensik und breitem Integrationsökosystem.

Passt zu Ihnen, wenn Sie:eine grosse, standardisierte Enterprise-Umgebung mit sehr breitem Analyseumfang, Multi-Site-Betrieb und etablierten VMS-Integrationen benötigen.

  • 21 AI Engines
  • 3.000+ Objekte
  • VLM
  • Custom Models
  • Echtzeit
  • Forensik
  • API
Vaidio ansehen

Verantwortung und Grenzen

Prozessanalyse braucht sichtbare Merkmale und klare Prüfkriterien.

KI-Videoanalyse kann nur Merkmale bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Eine zuverlässige Prozessanalyse benötigt deshalb klare Soll-Zustände und eine saubere Abgrenzung zulässiger und fehlerhafter Situationen.

Sichtbarkeit und PerspektiveVerdeckte Bauteile, interne Materialeigenschaften oder technisch nicht sichtbare Zustände kann eine Kamera nicht zuverlässig bewerten.
Zulässige ProzessvariantenDie KI muss wissen, welche Prozessvarianten zulässig sind und welche tatsächlich eine Abweichung darstellen. Produktwechsel, Umrüstungen oder neue Abläufe können eine Anpassung der Regeln oder Modelle erfordern.
Schnelle AbläufeSehr schnelle Prozesse benötigen geeignete Kamerapositionen, Bildraten und Belichtungszeiten. Bewegungsunschärfe oder starke Verdeckungen können Tracking und Objekterkennung beeinträchtigen.
Technische Qualität und FreigabeEine sichtbare Abweichung bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt technisch fehlerhaft ist. Nicht sichtbare Eigenschaften benötigen andere Prüfverfahren. Auch VLM-Ergebnisse erfordern bei kritischen Entscheidungen klare Prüfkriterien, Validierung und gegebenenfalls einen menschlichen Freigabeschritt.
Privacy by Design

Bei der Prozessüberwachung stehen Produkte, Materialfluss, Maschinen und sichtbare Prozesszustände im Mittelpunkt. Eine Identifikation von Mitarbeitenden ist dafür grundsätzlich nicht erforderlich.

  • Keine Identitätsfeststellung für die reine Prozessanalyse erforderlich
  • Kamerabereiche auf relevante Prozesszonen begrenzen
  • Keine automatische Schuldzuweisung bei Prozessabweichungen
  • Definierte Prüf- und Prozessregeln
  • Autorisierte Zugriffe auf Bild- und Prozessdaten
  • Definierte Speicherung und Löschfristen
  • Menschliche Prüfung bei qualitäts- oder sicherheitskritischen Entscheidungen

Prüfen Sie den Datenschutz für Ihren konkreten Einsatz. Für Standorte in der EU finden Sie Grundlagen in der DSGVO und den EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung. Berücksichtigen Sie zusätzlich die Anforderungen des EU AI Act, soweit Ihr Einsatz darunter fällt.

Für private Betreiber in der Schweiz bieten die EDÖB-Hinweise zur Videoüberwachung eine Orientierung.

Häufige Fragen

Prozessüberwachung kurz erklärt.

Was erkennt Prozessüberwachung mit KI-Videoanalyse?

Je nach Konfiguration erkennt das System Objekte, Vollständigkeit, Positionen, Materialbewegungen, Stillstand, Stau, QR- und Barcodes sowie sichtbare Abweichungen von definierten Soll-Zuständen.

Können vorhandene Kameras für die Prozessüberwachung genutzt werden?

In vielen Fällen ja. Perspektive, Auflösung, Beleuchtung, Objektgrösse, Prozessgeschwindigkeit, Bildrate und Verdeckungen werden mit realen Gut-, Fehler- und Grenzfällen geprüft.

Wann kommt SynaEYE und wann SynaHUB zum Einsatz?

SynaEYE eignet sich für die kontinuierliche Analyse laufender Kamerastreams. SynaHUB ergänzt diese Aufgaben mit gezielten, periodischen oder per API gestarteten VLM-Bildprüfungen.

Lassen sich Ergebnisse in MES, ERP oder Qualitätssysteme integrieren?

Ja. Analyseergebnisse können an Dashboards, MES, ERP, Qualitätssysteme, Instandhaltung oder über REST API an weitere Anwendungen übergeben werden.

Kann die Kamera auch nicht sichtbare Produktfehler erkennen?

Nein. Nicht sichtbare Eigenschaften wie Materialfestigkeit, elektrische Funktion oder innere Beschädigungen benötigen andere Prüfverfahren. Die Videoanalyse bewertet sichtbare Merkmale und Zustände.

Ist für Prozessüberwachung eine Identifikation von Mitarbeitenden erforderlich?

Nein. Produkte, Materialfluss, Maschinen und Prozesszustände können ohne Identitätsfeststellung analysiert werden. Kamerabereiche und Datenzugriffe werden auf den erforderlichen Prozesszweck begrenzt.

Von der Idee zum validierten Betrieb

Den passenden Prozessschritt für Visual AI auswählen.

Wir verbinden Prozessziel, Bildbarkeit, Qualitätskriterien und vorhandene Systeme zu einem messbaren Pilotbetrieb.

Anwendungsfall besprechen