
KI-Videoanalyse für Zutritt und Zugang
Zutritt und Zugang mit KI-Videoanalyse verbindet Personen-, Fahrzeug- und Kennzeichenerkennung mit bestehenden Zutritts- und Sicherheitssystemen. Das System erkennt Tailgating, falsche Bewegungsrichtungen, fehlende PSA, auffällige Vermummung oder definierte Gegenstände und stellt relevante Ereignisse zur Prüfung bereit.
Direkte Antwort
Was leistet Zutritt und Zugang mit KI-Videoanalyse?
KI-Videoanalyse ergänzt bestehende Zutrittssysteme um sichtbaren Kontext. Sie erkennt beispielsweise, ob mehrere Personen einem einzelnen Zutrittsvorgang folgen, Fahrzeuge über ein bekanntes Kennzeichen verfügen oder in bestimmten Arbeitsbereichen die vorgeschriebene Schutzausrüstung getragen wird. Für Anwendungen mit biometrischer Verifikation kann Vaidio zusätzlich Gesichtserkennung einsetzen und erkannte Gesichter mit kontrollierten Referenzlisten vergleichen.
Zutrittsereignisse um sichtbaren Kontext ergänzen.
Zutritt und Zugang mit KI-Videoanalyse verbindet Personen-, Fahrzeug- und Kennzeichenerkennung mit bestehenden Zutritts- und Sicherheitssystemen. Das System erkennt Tailgating, falsche Bewegungsrichtungen, fehlende PSA, auffällige Vermummung oder definierte Gegenstände und stellt relevante Ereignisse zur Prüfung bereit.
Relevante visuelle Signale
Zutritt und Zugang: Was erkennt die Videoanalyse?
Je nach Zutrittsbereich lassen sich mehrere Analysefunktionen miteinander kombinieren. Die Videoanalyse ergänzt dabei die Berechtigungsentscheidung des führenden Zutrittssystems um sichtbare Informationen.

Objekt- und Tailgating-Erkennung
Mehrere Personen passieren einen kontrollierten Zugang, obwohl nur ein einzelnes Zutrittsereignis erwartet wird. So lassen sich Türen, Schleusen und sensible Zugänge auf unerwünschtes Mitgehen überwachen.
Objekterkennung ansehen
Kennzeichenerkennung
Fahrzeugkennzeichen werden automatisch gelesen und mit Kamera, Zeitpunkt und Zufahrt verbunden. Kontrollierte Listen können bekannte oder definierte Fahrzeuge zur Prüfung bereitstellen.
Kennzeichenerkennung ansehen
Falsche-Richtung-Erkennung
Personen oder Fahrzeuge werden erkannt, wenn sie einen definierten Zugang entgegen der vorgesehenen Richtung passieren – etwa an reinen Ausgängen, Schleusen oder kontrollierten Fahrwegen.
Falsche-Richtung-Erkennung ansehen
Gesichtserkennung
Vaidio kann geeignete Gesichtsaufnahmen mit kontrollierten Referenzen vergleichen. Personen ohne passenden Referenzeintrag werden nicht automatisch identifiziert.
Gesichtserkennung ansehen
PSA-Erkennung
In Industrie-, Labor- oder Sicherheitsbereichen kann die Analyse prüfen, ob definierte sichtbare Schutzausrüstung wie Helm oder Warnweste getragen wird.
PSA-Erkennung ansehen
Masken-Erkennung
Auffällige Gesichtsverdeckungen und definierte sichtbare Gegenstände können in festgelegten Zugangsbereichen als zusätzliches Prüfkriterium gemeldet werden.
Masken-Erkennung ansehenVon der Berechtigung zum visuellen Kontext
Zutritt und Zugang: Kameras und Reaktionswege verbinden.
Die KI entscheidet nicht eigenständig über jede Zutrittsberechtigung. Sie ergänzt vorhandene Systeme um visuelle Informationen und verbindet diese mit klar definierten Regeln.

Prüfaufgabe definieren
Festlegen, welche Personengruppen, Fahrzeuge, Zonen und sichtbaren Merkmale für den jeweiligen Zugang relevant sind.

Kamerabild bewerten
Perspektive, Beleuchtung, Auflösung, Durchgangsrichtung und mögliche Verdeckungen an Türen, Toren oder Schleusen prüfen.

Reale Fälle validieren
Tailgating, Kennzeichen, PSA, Maskierung und weitere Kriterien mit realen Positiv-, Negativ- und Grenzfällen testen.

Systeme integrieren
Analyseereignisse mit Zutrittskontrolle, Tür- oder Torsteuerung, VMS, Leitstelle, Alarmmanagement oder REST API verbinden.
Typische Einsatzsituationen
Zugänge dort ergänzen, wo sichtbarer Kontext zählt.
Die Lösung eignet sich überall dort, wo klassische Berechtigungsinformationen um sichtbare Sicherheits- oder Prozessmerkmale ergänzt werden sollen.
Unternehmen und Campus
Personenzugänge, Schleusen und sensible Gebäudebereiche auf Tailgating, falsche Bewegungsrichtungen und definierte Abweichungen prüfen.
Industrie, Logistik und Werke
Zutritt mit PSA-Regeln, Fahrzeugerkennung, Kennzeichen, Termin- oder Lieferinformationen und definierten Sicherheitszonen verbinden.
Rechenzentren, KRITIS und Behörden
Zusätzliche visuelle Prüfungen in bestehende Zutrittsprozesse integrieren und bei geeigneten Voraussetzungen optional Vaidio-Gesichtserkennung ergänzen.
Technologische Umsetzung
Zutrittsprozesse passend zur Architektur umsetzen.
Für die kontinuierliche visuelle Überwachung von Zugängen kommen SynaEYE und Vaidio zum Einsatz. Die Plattformwahl richtet sich nach benötigten Analysefunktionen, Infrastruktur und Integrationsumfang.

Operative Videoanalyse
Kontinuierliche KI-Videoanalyse für laufende Kamerastreams
SynaEYE analysiert bestehende Kameras dauerhaft in Echtzeit und verbindet Erkennung, Ereignislogik, Alarmierung, Tracking und Forensik in einer europäischen Edge-AI-Plattform.
Passt zu Ihnen, wenn Sie:Security, Safety oder betriebliche Prozesse kontinuierlich mit Ihren Kameras überwachen und erkannte Ereignisse direkt weiterverarbeiten möchten.

Enterprise-Plattform
Enterprise AI Vision für maximale Funktionsbreite
Vaidio ist eine etablierte Enterprise-Plattform mit umfangreichem Katalog standardisierter Videoanalysen, leistungsfähiger Forensik und breitem Integrationsökosystem.
Passt zu Ihnen, wenn Sie:eine grosse, standardisierte Enterprise-Umgebung mit sehr breitem Analyseumfang, Multi-Site-Betrieb und etablierten VMS-Integrationen benötigen.
Verantwortung und Grenzen
Zutrittsberechtigung braucht sichtbaren Kontext und ein führendes System.
KI-Videoanalyse liefert sichtbare Informationen zu einem Zutrittsereignis. Sie ersetzt nicht automatisch das führende Berechtigungs- oder Zutrittskontrollsystem.
Nicht jeder Zutrittsprozess erfordert die Identifikation einer Person. Viele Anwendungen lassen sich mit Kennzeichen, Objektklassen, Zonen, Bewegungsrichtung oder sichtbaren PSA-Merkmalen umsetzen.
- Keine Gesichtserkennung als Standardbestandteil jeder Zutrittslösung
- Gesichtserkennung innerhalb des Synaedge-Portfolios ausschließlich über Vaidio und kontrollierte Referenzlisten
- Personen ohne passenden Referenzeintrag bleiben unbekannt
- Whitelists auf erforderliche Berechtigungen begrenzen; Blacklists nur mit klar definiertem Zweck und geeigneter Rechtsgrundlage einsetzen
- Kamerabereiche auf notwendige Zutrittszonen sowie Rollen und Zugriffe restriktiv begrenzen
- Relevante Zugriffe und Ereignisse protokollieren sowie Aufbewahrungs- und Löschfristen definieren
- Menschliche Prüfung bei sicherheitskritischen Konsequenzen vorsehen
Prüfen Sie den Datenschutz für Ihren konkreten Einsatz. Für Standorte in der EU finden Sie Grundlagen in der DSGVO und den EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung. Berücksichtigen Sie zusätzlich die Anforderungen des EU AI Act, soweit Ihr Einsatz darunter fällt.
Für private Betreiber in der Schweiz bieten die EDÖB-Hinweise zur Videoüberwachung eine Orientierung.
Häufige Fragen
Zutritt und Zugang kurz erklärt.
Was erkennt KI-Videoanalyse an Zutritten?
Erfasst werden können Personen, Fahrzeuge, Kennzeichen, Bewegungsrichtung, Tailgating, sichtbare PSA, Maskierung und definierte Gegenstände. Dabei bestimmt der konkrete Prozess die benötigten Funktionen.
Funktioniert die Lösung mit bestehenden Kameras?
In vielen Fällen ja. Zunächst werden Perspektive, Auflösung, Licht, Bildrate, Zutrittszone und sichtbare Merkmalsgrösse mit realen Aufnahmen geprüft.
Welche Plattformen eignen sich für Zutritt und Zugang?
SynaEYE unterstützt definierte Personen-, Fahrzeug-, PSA- und Richtungsregeln; Vaidio ergänzt Enterprise-Funktionen und optionale Gesichtserkennung. Die Auswahl richtet sich deshalb nach Zweck und Integration.
Kann Vaidio Gesichter für die Zutrittskontrolle erkennen?
Ja, mit freigegebenen Referenzbildern und geeigneten Kamerabildern. Allerdings erfordert Biometrie eine separate Prüfung von Zweck, Rechtsgrundlage, Zugriffen, Protokollierung und Löschfristen.
Kann die KI PSA, Masken und Gegenstände erkennen?
Ja, sofern die Merkmale sichtbar und eindeutig definiert sind. Danach wird jede Funktion mit realen Positiv-, Negativ- und Grenzfällen validiert.
Wie wird die Erkennungsqualität validiert?
Ein Pilot nutzt reale Positiv-, Negativ- und Grenzfälle. Dadurch werden Treffer, Fehlmeldungen, Reaktionszeit und die Eignung für den vorgesehenen Prozess messbar.
Welche Grenzen sind zu beachten?
Verdeckungen, Gegenlicht, dichte Gruppen und wechselnde Laufwege können die Erkennung beeinflussen. Deshalb bleiben Ausnahmen und eine menschliche Prüfung Bestandteil kritischer Prozesse.
Wie wird der Datenschutz berücksichtigt?
Zweck, Kamerazonen, Rollen, Zugriffe und Speicherdauer werden vorab festgelegt. Zudem ist Gesichtserkennung kein Standardbestandteil und wird separat bewertet.
Von der Idee zum validierten Betrieb
Zutrittsereignisse und Bildkontext sicher verbinden.
Wir modellieren Berechtigung, Tailgating, Kennzeichen-, PSA- und Objektregeln, Schnittstellen, optionale Vaidio-Gesichtserkennung, Ausnahmen und den sicheren Betriebsprozess.
Anwendungsfall besprechen