Besucherströme
Erfassen Sie Personenzahlen, Bewegungsrichtungen, Warteschlangen und hohe Dichten in definierten Bereichen.
KI-Videoanalyse für Veranstaltungen unterstützt Konzerte, Messen, Kongresse, Festivals und Unternehmensveranstaltungen mit vielen Menschen auf begrenztem Raum. Sie erkennt definierte sichtbare Ereignisse, bewertet sie anhand Ihrer Regeln und informiert gezielt Ihre Sicherheits- und Betriebsteams.
Ausgangslage und Ziel
In Veranstaltungsbereichen ändern sich Besucherzahlen, Bewegungsrichtungen und Risiken innerhalb kurzer Zeit. Die KI-Videoanalyse für Veranstaltungen erkennt definierte sichtbare Ereignisse, bewertet sie nach Ihren Regeln und unterstützt Sicherheits- und Betriebsteams bei einer schnellen, nachvollziehbaren Reaktion.
Erfassen Sie Personenzahlen, Bewegungsrichtungen, Warteschlangen und hohe Dichten in definierten Bereichen.
Melden Sie sichtbare Gewalt, Waffen, Stürze, Rauch oder blockierte Fluchtwege automatisch zur Prüfung.
Priorisieren Sie Ereignisse aus Eingängen, Veranstaltungsflächen, Korridoren und Aussenbereichen.
Halten Sie Zeitpunkt, Kamerastandort, Bildmaterial und Bearbeitungsstatus strukturiert fest.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Zonen, Schwellenwerte und Alarmwege lassen sich an Veranstaltungsort, Phase und zulässige Belegung anpassen.
Erfassen Sie Personen in definierten Eingängen, Veranstaltungsflächen, Foyers, Korridoren und Aussenbereichen. Die Analyse wertet Personenzahlen, Bewegungsrichtungen und die Auslastung einzelner Zonen aus. Überschreiten die Werte festgelegte Schwellen, informiert das System das zuständige Team. Die Analyse unterstützt Ihre Einsatzplanung, ersetzt jedoch keine vorgeschriebenen Kapazitätskontrollen.
Die Analyse meldet hohe Personendichten vor Eingängen, Kontrollpunkten, Garderoben, Verkaufsständen, Treppen oder Durchgängen automatisch zur Prüfung. Zonen und Schwellenwerte richten sich nach Veranstaltung, Ort und zulässiger Belegung. Die KI erkennt sichtbare Ansammlungen und Bewegungen, bewertet aber weder Stimmung noch Verhalten einzelner Personen.
Bühnenbereiche, Backstage-Zonen, Technikräume, Lagerflächen und abgesperrte Veranstaltungszonen lassen sich mit virtuellen Grenzen versehen. Die Analyse erkennt Personen, die definierte Linien überschreiten oder sich in nicht freigegebenen Bereichen aufhalten. Sie ergänzt Akkreditierungs- und Zutrittskontrollen, entscheidet aber nicht selbstständig über eine Berechtigung.
In geeigneten Kamerabereichen erkennt die Analyse sichtbar getragene oder deutlich erkennbare Waffen und waffenähnliche Gegenstände. Die zuständige Stelle erhält das Kamerabild zur unmittelbaren menschlichen Prüfung. Beleuchtung, Perspektive, Entfernung und Sichtbarkeit beeinflussen die Erkennung; Einlasskontrollen und geschultes Sicherheitspersonal bleiben erforderlich.
Schnelle, wiederholte oder ungewöhnlich aggressive Bewegungsabläufe können als Hinweis auf eine mögliche körperliche Auseinandersetzung erkannt werden. Dies unterstützt die Prüfung in Eingängen, Veranstaltungsflächen, Korridoren, Gastronomiezonen und Aussenbereichen. Die KI analysiert sichtbare Bewegungsmuster, erkennt jedoch keine Absichten, Emotionen oder Ursachen.
Erkennt das System eine sichtbar gestürzte oder über einen definierten Zeitraum bewegungslose Person, kann es Sicherheits-, Sanitäts- oder Veranstaltungsteams informieren. Diese erhalten einen Hinweis auf den betroffenen Bereich und prüfen die Situation. Die Analyse ergänzt die Notfallorganisation, ersetzt aber keine Erste-Hilfe-Massnahmen oder medizinische Beurteilung.
Fluchtwege, Notausgänge, Rettungszufahrten, Korridore und Zugänge können auf sichtbare Hindernisse überwacht werden. Blockieren Absperrmaterial, Veranstaltungstechnik, Fahrzeuge oder Transportbehälter den Bereich, wird das zuständige Team informiert. Auch länger geöffnete, zugestellte oder sichtbar beeinträchtigte Notausgänge lassen sich prüfen.
Sichtbare Rauch- oder Feuerentwicklungen können kamerabasiert erkannt und unmittelbar zur Prüfung gemeldet werden. In Hallen, Aussenbereichen, temporären Veranstaltungsflächen, Lieferzonen und schwer einsehbaren Bereichen entsteht so eine zusätzliche Erkennungsebene. Vorgeschriebene Brandmelder und organisatorische Brandschutzmassnahmen bleiben erforderlich.
Länge, Auslastung und Entwicklung von Warteschlangen an Eingängen, Sicherheitskontrollen, Garderoben, Kassen oder gastronomischen Bereichen können erfasst werden. Bei hoher Auslastung lassen sich zusätzliche Zugänge oder Kontrollstellen öffnen und Besucher gezielter umleiten. Die Auswertung unterstützt auch die Planung von Personal, Einlasszeiten und Wegeführung.
Bühnen-, Licht-, Ton- und Produktionstechnik kann in definierten Bereichen gezielt überwacht werden. Die Analyse erkennt, wenn ausgewählte Gegenstände entfernt, bewegt oder aus einer festgelegten Zone gebracht werden. Ob eine Bewegung berechtigt ist, prüft das zuständige Sicherheits- oder Produktionsteam.
Neu abgestellte oder über einen festgelegten Zeitraum unbeaufsichtigte Gegenstände können in Eingängen, Foyers, Veranstaltungsflächen, Korridoren und Aussenbereichen erkannt werden. Das System beurteilt nicht, ob ein Gegenstand gefährlich ist. Die weitere Bewertung erfolgt durch die zuständigen Sicherheitskräfte.
Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen, Tore oder Zufahrten länger als vorgesehen offen bleiben oder ausserhalb definierter Zeitfenster genutzt werden. Regeln können für Aufbau, Veranstaltungsbetrieb und Abbau unterschiedlich festgelegt werden und etwa Lieferzugänge, Personaleingänge, Backstage-Türen oder Technikräume abdecken.
Definierte Zufahrten können auf falsch abgestellte Fahrzeuge, sichtbare Hindernisse oder unzulässige Nutzungen geprüft werden. Werden Rettungswege, Feuerwehrzufahrten oder Lieferzonen blockiert, kann automatisch eine Meldung an das Betriebsteam ausgelöst werden. Organisatorische und bauliche Sicherungsmassnahmen bleiben erforderlich.
Eingänge, Parkflächen, temporäre Zäune, Lieferzonen und angrenzende Aussenflächen können mit individuellen Zonenregeln überwacht werden. Erkennbar sind Personen in gesperrten Bereichen, ungewöhnliche Ansammlungen, zurückgelassene Gegenstände oder Bewegungen ausserhalb der Veranstaltungszeiten.
Grenzen Sie vorhandene Videoaufzeichnungen anhand von Zeitraum, Kamera, Objektart, Bewegungsrichtung oder sichtbaren Personenmerkmalen ein. Relevante Sequenzen lassen sich schneller finden und für die weitere Bearbeitung sichern. Die Recherche unterstützt die Rekonstruktion; die abschliessende Bewertung bleibt bei den zuständigen Personen.
Vom Bild zum Sicherheitsprozess
Eine automatische Erkennung schafft erst dann Nutzen, wenn das Ereignis geprüft, an die richtige Stelle übergeben und nachvollziehbar bearbeitet wird.
Bestehende oder neue Kameras erfassen ausschliesslich die für den Anwendungsfall definierten Bereiche.
Die KI wertet erforderliche sichtbare Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Handlungen aus.
Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis gilt.
Das Ereignis erreicht Sicherheitspersonal, Veranstaltungsleitung, Leitstelle oder ein angebundenes System.
Die zuständige Rolle prüft die Situation und startet Sichtprüfung, Intervention oder Eskalation.
Zeitpunkt, Kamerastandort, Bildbeleg, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus können nachvollziehbar dokumentiert werden.
Integration in bestehende Systeme
Über kontrollierte Schnittstellen verbinden Sie Videoereignisse mit vorhandenen Sicherheits-, Veranstaltungs- und Managementsystemen. So entsteht ein definierter Ablauf von der Erkennung über die menschliche Prüfung bis zur Reaktion und Dokumentation.
Ihr konkreter Mehrwert
Der Nutzen entsteht durch klar definierte sichtbare Ereignisse, schnelle Verifikation und die direkte Übergabe an Ihre Sicherheits- und Veranstaltungsprozesse.
Priorisieren Sie sichtbare Waffen, mögliche Gewalt, Stürze und Brandhinweise für eine schnelle Prüfung.
Erfassen Sie Personenzahlen, Dichten, Bewegungsrichtungen und Engstellen in geeigneten Bereichen.
Übergeben Sie relevante Meldungen direkt an die zuständigen Sicherheits-, Sanitäts- oder Betriebsteams.
Lenken Sie Aufmerksamkeit auf konkrete Ereignisse statt auf sämtliche Kamerabilder.
Erkennen Sie sichtbare Hindernisse auf Flucht-, Rettungs- und Verkehrswegen.
Prüfen Sie virtuelle Zonen in Backstage-, Technik-, Lager- und Produktionsbereichen.
Melden Sie sichtbare Bewegungen oder Entfernungen ausgewählter Veranstaltungstechnik.
Halten Sie Zeitpunkt, Kamerastandort, Bildbeleg und Bearbeitungsstatus strukturiert fest.
Grenzen Sie relevantes Videomaterial nach Zeit, Kamera, Objekt und Bewegung ein.
Nutzen Sie geeignete bestehende Kameras und ergänzen Sie nur dort, wo es erforderlich ist.
Definieren Sie Zonen, Schwellenwerte und Zeitfenster passend zu Aufbau, Betrieb und Abbau.
Verwalten Sie Regeln, Rollen und Alarmwege für unterschiedliche Flächen und Veranstaltungsorte.
Privacy by Design und Grenzen
Die Lösung analysiert ausschliesslich Kamerabereiche und visuelle Merkmale, die für den festgelegten Zweck erforderlich sind. Schliessen Sie private Bereiche und Flächen ohne erforderlichen Bezug zum Sicherheitszweck aus.
Stimmen Sie die Umsetzung mit den EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung, weiteren geltenden Datenschutzbestimmungen, Bewilligungen, arbeitsrechtlichen Anforderungen und dem Sicherheitskonzept Ihrer Veranstaltung ab.
Kameraposition, Blickwinkel, Auflösung, Bildrate, Entfernung und Sichtverdeckungen bestimmen, welche Merkmale, Objekte und Bewegungen zuverlässig bewertet werden können.
Gegenlicht, geringe Beleuchtung, wechselnde Lichtfarben und Witterung bei Aussenveranstaltungen können die Erkennung beeinflussen. Die Eignung wird unter realen Bedingungen geprüft.
Sehr hohe Personendichten und starke Verdeckungen können Personen, Gegenstände und Bewegungsabläufe verdecken und die Erkennungsleistung reduzieren.
Temporäre Aufbauten, wechselnde Flächen, Bühnenlicht, Nebel und unterschiedliche Veranstaltungsphasen verändern das Kamerabild. Szenarien müssen deshalb projektspezifisch getestet werden.
Die KI erkennt sichtbare Bewegungen und Objekte, aber weder Absichten, Emotionen, Panik noch die Ursachen eines Konflikts.
Das System kann sichtbare Waffen oder zurückgelassene Gegenstände melden, beurteilt jedoch nicht abschliessend, ob ein Objekt oder eine Situation tatsächlich gefährlich ist.
Für die beschriebenen Anwendungen ist keine biometrische Identifikation erforderlich. Ereignisse, Objekte, Bewegungen, Zonen und Personendichten werden ohne automatische Feststellung der Identität bewertet.
Jede sicherheitsrelevante Meldung muss durch eine zuständige Person geprüft und nach dem festgelegten Veranstaltungskonzept bearbeitet werden. Die Videoanalyse ersetzt kein Veranstaltungspersonal.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Für private Betreiber in der Schweiz ergänzend: EDÖB-Hinweise zur Videoüberwachung.
Häufige Fragen
Die Lösung kann bei Konzerten, Festivals, Messen, Kongressen, Unternehmensveranstaltungen, Stadtfesten und temporären Veranstaltungen eingesetzt werden. Entscheidend sind der konkrete Zweck und geeignete Kameraperspektiven.
In vielen Fällen ja. Voraussetzung sind ausreichende Bildqualität, passende Perspektiven und eine stabile technische Anbindung. Die vorhandene Infrastruktur wird für den gewünschten Anwendungsfall geprüft.
Personen können an definierten Linien oder innerhalb festgelegter Zonen gezählt werden. Die erreichbare Genauigkeit hängt von Kameraposition, Personendichte und Sichtverdeckungen ab.
Ja, sofern die relevanten Gegenstände eindeutig sichtbar sind. Das System kann Veränderungen oder Entfernungen aus definierten Zonen melden. Ob eine Bewegung autorisiert ist, prüft die zuständige Person.
Die KI kann hohe Personendichten, Bewegungsrichtungen und definierte auffällige Bewegungsmuster erkennen. Sie kann jedoch keine Panik, Emotion oder Absicht feststellen. Die Bewertung erfolgt durch geschulte Mitarbeitende.
Ja, sofern geeignete Kameras und ausreichende Sichtbedingungen vorhanden sind. Witterung, Beleuchtung, Entfernung und temporäre Aufbauten müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Nein. Für die beschriebenen Anwendungen ist keine biometrische Identifikation erforderlich. Analysiert werden Ereignisse, Objekte, Bewegungen, Zonen und Personendichten.
Nein. Die Lösung unterstützt Ihre Teams durch automatische Hinweise und eine gezielte Priorisierung. Entscheidungen, Interventionen und Eskalationen bleiben in der Verantwortung der zuständigen Personen.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen Ihre Veranstaltungsflächen, Kameraperspektiven und betrieblichen Abläufe und entwickeln daraus eine passende Erkennungs-, Integrations- und Reaktionslogik.