Mitarbeiterschutz
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalthandlungen, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
KI-Videoanalyse für Banken unterstützt Sie dabei, Mitarbeitende, Kunden, Filialen und sensible Bereiche besser zu schützen. Synaedge erweitert Ihre bestehenden Kameras und verbindet erkannte Ereignisse mit Ihren Sicherheits-, Zutritts- und Alarmierungsprozessen.
Ausgangslage und Ziel
Ihre Filialen verbinden öffentliche Kundenbereiche mit geschützten Kassen-, SB- und internen Zonen. KI-Videoanalyse erkennt definierte Risiken frühzeitig und übergibt relevante Ereignisse direkt an Ihre zuständigen Personen und Systeme.
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalthandlungen, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
Überwachen Sie geöffnete oder blockierte Türen sowie Bewegungen in geschützten Bereichen.
Erkennen Sie ungewöhnliche Aufenthalte, zurückgelassene Gegenstände und sichtbare Abweichungen.
Finden Sie relevante Personen, Objekte und Ereignisse nach einem Vorfall schneller auf.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Dafür verbinden wir Ihre Kamerabilder mit messbaren Qualitätskriterien, individuellen Ereignisregeln und den zuständigen betrieblichen Stellen.
Lassen Sie sichtbar getragene Schusswaffen oder andere klar definierte Waffen in Eingängen, Kundenbereichen und SB-Zonen erkennen. Dadurch kann ein erkanntes Ereignis unmittelbar an Ihren Sicherheitsdienst oder eine angebundene Leitstelle übergeben werden.
Erkennen Sie sichtbare gewalttypische Bewegungen und körperliche Auseinandersetzungen. Dadurch erhält Ihre zuständige Stelle das Ereignis mit Zeitpunkt, Kamerastandort und Bildkontext zur schnellen Prüfung.
Erfassen Sie definierte Formen der Gesichtsverdeckung in ausgewählten Bereichen und Zeitfenstern als technischen Sicherheitshinweis. Dabei wird eine Gesichtsverdeckung allein nicht als Straftat oder gefährliche Absicht bewertet.
Lassen Sie sturztypische Bewegungen oder ungewöhnlich lange Bodenlagen automatisch erkennen. Deshalb ist diese Analyse besonders in Treppenhäusern, SB-Bereichen und zeitweise unbesetzten Gebäudeteilen relevant.
Erkennen Sie Personen, die sich in einem definierten SB-Bereich deutlich länger als vorgesehen aufhalten. Dabei dient die Meldung ausschliesslich der Prüfung einer ungewöhnlichen Situation. Zudem bewertet das System die betroffene Person nicht automatisch als verdächtig.
Erkennen Sie neu abgelegte oder ungewöhnlich lange unbeaufsichtigte Taschen, Pakete und andere Gegenstände in Eingängen, Wartebereichen und SB-Zonen. Anschliessend wird ein zurückgelassener Gegenstand zur Prüfung gemeldet, ohne ihn automatisch als gefährlich einzustufen.
Erkennen Sie sichtbare Hindernisse, zurückgelassene Gegenstände oder deutlich veränderte Zustände im Umfeld Ihrer Geldautomaten. Allerdings lassen sich kleine, verdeckte oder technisch komplexe Manipulationen mit gewöhnlichen Überwachungskameras nicht zuverlässig erkennen.
Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen geöffnet bleiben oder durch Taschen, Gegenstände und andere Hindernisse am Schliessen gehindert werden. In diesem Fall können Sie nach einer definierten Dauer automatisch eine Meldung an den Sicherheitsdienst oder das Gebäudemanagement auslösen.
Verbinden Sie die Videoanalyse mit Ihrer Zutrittskontrolle, um mögliche Mehrfachdurchgänge zu erkennen. Dadurch kann das System Sie informieren, wenn nach einer einzelnen Freigabe mehrere Personen einen geschützten Zugang passieren.
Überwachen Sie Personenbewegungen in internen Bereichen, Personalschleusen, Tresorvorzonen und anderen kontrollierten Zonen. Dabei können Sie Zeitfenster, Aufenthaltsdauer, Bewegungsrichtung und vorhandene Zutrittsereignisse in die Bewertung einbeziehen.
Erfassen Sie Personenzahlen, Besucherfrequenzen und längere Warteschlangen in Eingangs-, Service- und Kassenbereichen. Dabei kann die Auswertung anonym erfolgen, ohne personenbezogene Kundenprofile zu erstellen.
Erkennen Sie Personen oder Bewegungen in definierten Filialbereichen ausserhalb Ihrer regulären Öffnungs- und Betriebszeiten. Dabei berücksichtigen Sie berechtigte Reinigungs-, Wartungs- und Sicherheitszeiten über individuelle Zeitpläne.
Erkennen Sie sichtbare Rauchentwicklung und offene Flammen in Kundenbereichen, SB-Zonen und internen Räumen frühzeitig. Dabei ergänzt die Videoanalyse Ihre vorhandenen Brandmelde- und Gefahrenmeldesysteme um sichtbaren Kontext. Sie ersetzt jedoch keine vorgeschriebene Sensorik.
Finden Sie nach einem dokumentierten Vorfall relevante Personen, Objekte und Bewegungsrichtungen schneller in Ihren Videoaufzeichnungen. So können Ihre berechtigten Sicherheitsverantwortlichen umfangreiche Videobestände gezielt eingrenzen, ohne sämtliche Aufzeichnungen manuell sichten zu müssen.
Vom Bild zur Reaktion
Eine automatische Erkennung schafft erst dann einen betrieblichen Nutzen, wenn das Ereignis geprüft, an die richtige Stelle übergeben und nachvollziehbar bearbeitet wird.
Ihre bestehenden oder neuen Kameras liefern Bilder aus den für den Anwendungsfall festgelegten Bereichen.
Die KI wertet Personen, Objekte, Bewegungen und sichtbare Zustände aus.
Ihre Zonen-, Zeit-, Dauer-, Richtungs- und Mengenregeln bestimmen, wann eine Situation relevant ist.
Das Ereignis erreicht Ihre Mitarbeitenden, Ihre Sicherheitsverantwortlichen, Ihre Leitstelle oder ein angebundenes Fachsystem.
Eine zuständige Person prüft das Ereignis und leitet bei Bedarf Ihren festgelegten Sicherheits- oder Alarmierungsprozess ein.
Zeitpunkt, Kamera, Ereignis, Prüfung und Bearbeitungsstatus bleiben entsprechend Ihrem definierten Zweck nachvollziehbar.
Betriebliche Integration
Sie können erkannte Ereignisse in Ihre vorhandene Sicherheits-, Gebäude- und IT-Infrastruktur integrieren. Dabei richtet sich die technische Anbindung nach Ihrer Systemlandschaft, Ihrem Sicherheitskonzept und Ihren dokumentierten Zuständigkeiten.
Betrieblicher Mehrwert
So entsteht ein konkreter Nutzen, wenn Sie eine klar definierte sichtbare Aufgabe zuverlässig erkennen und mit dem richtigen Sicherheitsprozess verbinden.
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalt, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
Ihre Leitstelle erhält relevante Ereignisse mit Zeitpunkt, Kamerastandort und Bildkontext.
Erkennen Sie geöffnete oder blockierte Türen sowie ungewöhnliche Bewegungen in geschützten Bereichen.
Lassen Sie ungewöhnliche Aufenthalte und zurückgelassene Gegenstände auch in zeitweise unbesetzten Bereichen automatisch melden.
Reduzieren Sie die kontinuierliche manuelle Beobachtung und konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf relevante Ereignisse.
Führen Sie Kamera-, Zutritts-, Gebäude- und Alarmereignisse in einem definierten Ablauf zusammen.
Erfassen Sie Besucherfrequenzen und Warteschlangen anonym und nutzen Sie die Ergebnisse für Ihre betriebliche Planung.
Finden Sie relevante Videosequenzen anhand von Zeit, Kamera, Objektmerkmalen und Bewegungsrichtungen schneller auf.
Verwenden Sie geeignete vorhandene Kameras als zusätzliche visuelle Sensoren.
Privacy by Design und Grenzen
Ihre Bank stellt hohe Anforderungen an Informationssicherheit, Zugriffssteuerung und Nachvollziehbarkeit. Deshalb legen Sie vor dem Betrieb eindeutig fest, welche Kameras und Bildbereiche analysiert werden, welche Ereignisse relevant sind, wer auf die Daten zugreifen darf und wann gespeicherte Informationen gelöscht werden.
Sie können nur Situationen, Personen, Gegenstände und Zustände bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind.
Die Videoanalyse erkennt definierte sichtbare Merkmale und Bewegungen. Sie erkennt keine Absichten und stellt nicht selbst fest, ob ein Überfall, Einbruch oder eine andere Straftat vorliegt.
Sie können nur ausreichend sichtbare Waffen als technischen Hinweis erkennen. Deshalb lassen sich verdeckte oder sehr kleine Gegenstände nicht zuverlässig bewerten.
Sie können sichtbare Zustände im Umfeld eines Geldautomaten prüfen. Dabei werden verdeckte Manipulationen und Banktransaktionen durch das Kamerabild nicht bewertet.
Aus einem Kamerabild allein können Sie nicht zuverlässig ableiten, ob eine Person zum Zutritt berechtigt ist. Dafür verbinden Sie das Kameraereignis mit Ihren Zutrittsdaten.
Die Videoanalyse ergänzt Ihre Einbruchmelde-, Überfallmelde-, Brandmelde-, Zutritts- und Geldautomatensysteme. Allerdings ersetzt sie diese Systeme nicht.
Ein erkanntes Ereignis ist zunächst ein technischer Hinweis. Deshalb bleiben Verifikation, Entscheidung und Massnahme Ihren zuständigen Rollen zugeordnet.
Sie prüfen Datenschutz-, Arbeits-, Sicherheits- und Finanzmarktanforderungen standortbezogen und für den jeweiligen Anwendungsfall.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Für private Betreiber in der Schweiz ergänzend: EDÖB-Hinweise zur Videoüberwachung.
Häufige Fragen
Ja, wenn Auflösung, Perspektive, Beleuchtung, Bildrate und Abdeckung für das gewünschte Szenario geeignet sind. Allerdings können für kleine Objekte oder besondere Sicherheitszonen zusätzliche Kameras erforderlich sein.
Die KI kann definierte sichtbare Ereignisse wie eine offen getragene Waffe oder gewalttypische Bewegungen erkennen. Sie erkennt keine Absicht und stellt nicht selbst fest, ob tatsächlich ein Überfall vorliegt. Deshalb wird das Ereignis durch Ihre zuständige Stelle oder Leitstelle geprüft.
Nein. Nur Gegenstände, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind, können analysiert werden.
Ja. Die Videoanalyse kann erkennen, wenn eine Tür geöffnet bleibt oder durch Taschen und andere Gegenstände am Schliessen gehindert wird. Dafür ist eine geeignete Kameraperspektive erforderlich.
Die Kamera kann Bewegungen und mögliche Mehrfachdurchgänge an einem Zugang erkennen. Dafür verbinden Sie das Kameraereignis mit Ihrem Zutrittskontrollsystem und bewerten zuverlässig, ob eine Person berechtigt ist.
Deutlich sichtbare Veränderungen, Hindernisse oder zurückgelassene Gegenstände können zur Prüfung gemeldet werden. Allerdings sind kleine, verdeckte oder technisch komplexe Manipulationen mit gewöhnlichen Kamerabildern nicht zuverlässig erkennbar.
Ja. Sie können Personenzahlen, Besucherfrequenzen und Warteschlangen als aggregierte Werte erfassen, ohne einzelne Personen zu identifizieren.
Nein. Sie können die beschriebenen Szenarien grundsätzlich ohne biometrische Identifikation umsetzen.
Ja. Sie können erkannte Ereignisse mit Bild oder Videosequenz an Ihre Leitstelle übergeben. Dort erfolgen die Verifikation und die weitere Bearbeitung nach Ihrem vereinbarten Sicherheitsprozess.
Die Lösung ist nicht für eine permanente Leistungs- oder Verhaltensbewertung Ihrer Mitarbeitenden vorgesehen. Sie definieren Kamerazonen, Auswertungszwecke, Zugriffe und Speicherfristen vor dem Betrieb eindeutig.
Nein. Die Lösung ergänzt Ihre Überfallmelde-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Zutrittssysteme um eine visuelle Erkennungsebene. Vorgeschriebene technische Systeme werden nicht ersetzt.
Ja. Dabei kann die Verarbeitung abhängig von Ihrer Infrastruktur und Ihren Sicherheitsanforderungen direkt an Ihrem Standort, in einer europäischen Umgebung oder in einer hybriden Architektur erfolgen.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob sich der gewünschte Anwendungsfall mit Ihrer vorhandenen Kamerainfrastruktur zuverlässig umsetzen lässt. Darauf aufbauend entwickeln wir eine passende Analyse-, Integrations- und Betriebsarchitektur für Ihre Bank.