Perimeter schützen
Überwachen Sie definierte Grenzen, Zäune, Zufahrten und sicherheitsrelevante Aussenflächen.

Erkennen Sie definierte Sicherheitsrisiken und sichtbare Abweichungen frühzeitig. KI-Videoanalyse unterstützt Ihren Werkschutz, Ihre Leitstelle und das Betriebspersonal bei der schnellen Prüfung und Bearbeitung relevanter Ereignisse.
Ausgangslage und Ziel
Ihr Kernkraftwerk verbindet streng geschützte Anlagenbereiche mit komplexen Sicherheits-, Betriebs- und Zugangsprozessen. KI-Videoanalyse erkennt definierte sichtbare Risiken frühzeitig und übergibt relevante Ereignisse direkt an Ihre zuständigen Stellen.
Überwachen Sie definierte Grenzen, Zäune, Zufahrten und sicherheitsrelevante Aussenflächen.
Erkennen und verifizieren Sie sichtbare Flugobjekte innerhalb klar festgelegter Luftraumbereiche.
Kontrollieren Sie Eingänge, Schleusen, Zufahrten und Übergänge zwischen geschützten Bereichen.
Erkennen Sie sichtbare PSA-Abweichungen, Sicherheitsabstände und blockierte Rettungswege.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Wir verbinden Ihre Kamerabilder mit individuellen Zonen, Zeitregeln, Alarmwegen und den zuständigen betrieblichen Stellen.
Überwachen Sie festgelegte Bereiche entlang von Grundstücksgrenzen, Zäunen, Zufahrten und sicherheitsrelevanten Aussenflächen. Personen oder Fahrzeuge können erkannt werden, wenn sie virtuelle Linien überschreiten, sich ungewöhnlich lange in einem Bereich aufhalten oder ausserhalb freigegebener Zeiten erscheinen.
Sichtbare Drohnen können in definierten Luftraumbereichen erkannt und mit Zeitpunkt, betroffener Zone und verfügbarem Bildkontext an Ihre Leitstelle übergeben werden. Für eine belastbare Luftraumüberwachung kann die visuelle Analyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- oder Funksensorik verbunden werden.
Überwachen Sie Eingänge, Schleusen, Zufahrten und Übergänge zwischen unterschiedlich geschützten Bereichen. Die Analyse kann gesperrte Bereiche, Mehrfachdurchgänge und nicht eingehaltene Bewegungsrichtungen erkennen. Die abschliessende Berechtigungsprüfung verbleibt bei Ihren autorisierten Systemen und Mitarbeitenden.
Prüfen Sie in festgelegten Arbeitsbereichen, ob sichtbar vorgeschriebene Schutzausrüstung wie Schutzhelme, Warnwesten, Schutzbrillen, Handschuhe, Atemschutzmasken oder betriebsspezifische Schutzkleidung getragen wird.
Virtuelle Zonen unterstützen Sie dabei, Personen in der Nähe von Maschinen, Fahrzeugen oder anderen festgelegten Gefahrenbereichen zu erkennen. Die Analyse kann prüfen, ob eine Person einen Sicherheitsabstand unterschreitet oder sich dort länger als vorgesehen aufhält.
Erkennen Sie kritische Annäherungen zwischen Personen, Betriebsfahrzeugen und Transportmitteln auf Zufahrten, Verkehrswegen und Logistikflächen. Dokumentierte Ereignisse helfen Ihnen, besonders häufig betroffene Bereiche gezielt auszuwerten.
In geeigneten Bereichen können offen sichtbare Waffen oder zuvor definierte bedrohliche Objekte zur Prüfung an Ihre Sicherheitsstelle übergeben werden. Die Erkennung ersetzt keine Personenkontrolle und trifft keine automatische Entscheidung über eine tatsächliche Bedrohung.
Erkennt die Videoanalyse eine gestürzte oder über einen definierten Zeitraum bewegungslose Person, kann automatisch eine Meldung an Ihre Leitstelle oder betriebliche Notfallorganisation ausgelöst werden. Das unterstützt insbesondere abgelegene oder zeitweise unbesetzte Bereiche.
Sichtbare Rauch- oder Feuerentwicklungen sowie klar erkennbare Flüssigkeitsaustritte können kamerabasiert erkannt werden. Die Videoanalyse ergänzt vorhandene Brandmelde-, Gaswarn-, Leckage- und Prozesssensorsysteme um visuellen Kontext und ersetzt diese nicht.
Erkennen Sie sicherheitsrelevante Türen oder Tore, die länger als vorgesehen geöffnet bleiben oder blockiert werden. Definierte Flucht-, Rettungs- und Verkehrswege können zusätzlich auf sichtbare Hindernisse überwacht werden.
Neu abgestellte oder über einen definierten Zeitraum unbeaufsichtigte Gegenstände können in festgelegten Eingangs-, Schleusen-, Verkehrs- und Übergabebereichen automatisch erkannt und zur Prüfung bereitgestellt werden.
Deutlich veränderte Zustände oder sichtbare Einwirkungen auf definierte Türen, Einfriedungen, technische Bereiche oder geschützte Objekte können zur Prüfung bereitgestellt werden. Ursache, Absicht und technische Auswirkung müssen Ihre zuständigen Fachpersonen klären.
Im Ereignisfall kann die Videoanalyse die Belegung festgelegter Wege, Ausgänge und Sammelbereiche erfassen und damit Ihr Lagebild unterstützen. Sie ersetzt keine vorgeschriebenen Räumungs-, Anwesenheits- oder Personenkontrollverfahren.
Grenzen Sie grosse Videoarchive nach einem Ereignis anhand von Zeitraum, Kamera, Objektart, Personenmerkmalen oder Bewegungsrichtung ein. So finden Ihre autorisierten Sicherheitsteams relevantes Videomaterial schneller und können Abläufe nachvollziehbar dokumentieren.
Vom Bild zum Sicherheitsprozess
Die KI-Videoanalyse unterstützt Ihre Sicherheitsorganisation, während Bewertung und Reaktion in Ihren festgelegten Zuständigkeiten verbleiben.
Bestehende oder neue Kameras erfassen ausschliesslich die für den jeweiligen Anwendungsfall definierten Bereiche.
Die KI wertet die erforderlichen sichtbaren Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Handlungen aus.
Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis eingestuft wird.
Die zuständigen Personen, Leitstellen oder angebundenen Systeme erhalten das erkannte Ereignis.
Die weitere Bearbeitung erfolgt nach Ihrem festgelegten Workflow durch Sichtprüfung, Rückmeldung, Intervention oder Eskalation.
Zeitpunkt, Kamerastandort, Bild, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus können nachvollziehbar dokumentiert werden.
Integration in Ihre Sicherheitsinfrastruktur
Erkannte Ereignisse können über kontrollierte Schnittstellen an Ihre vorhandenen Sicherheits-, Betriebs- und Managementsysteme übermittelt werden. Autonome Eingriffe in kerntechnische Betriebs-, Schutz- oder Steuerungssysteme sind nicht Bestandteil dieses Use Cases.
Ihr konkreter Mehrwert
Der Nutzen entsteht aus klar definierten sichtbaren Aufgaben, einer kontrollierten Systemintegration und Ihren verbindlichen Sicherheitsprozessen.
Erkennen Sie Personen und Fahrzeuge an festgelegten Grenzen frühzeitig.
Erfassen und verifizieren Sie sichtbare Drohnen in definierten Bereichen.
Behalten Sie Eingänge, Schleusen und Übergänge zwischen geschützten Zonen im Blick.
Prüfen Sie sichtbare Schutzkleidung und definierte Sicherheitsabstände.
Erhalten Sie Hinweise zu Stürzen und bewegungslosen Personen.
Ordnen Sie sichtbaren Rauch, Feuer und Flüssigkeitsaustritte schneller ein.
Erkennen Sie blockierte Türen, Tore, Flucht- und Rettungswege.
Verbinden Sie die Analyse mit den zuständigen Leitstellen und Fachsystemen.
Grenzen Sie relevantes Material in Ihren Videoaufzeichnungen gezielt ein.
Reduzieren Sie die dauerhafte manuelle Beobachtung aller Kamerabilder.
Verwenden Sie geeignete vorhandene Kamerainfrastruktur weiter.
Steuern Sie Regeln, Rollen und Alarmwege zentral.
Halten Sie Ereignis, Prüfung und Status nachvollziehbar fest.
Datenschutz, Sicherheit und Grenzen
Die Umsetzung folgt dem Grundsatz Privacy by Design. Analysiert werden nur die Bildbereiche und visuellen Merkmale, die für den festgelegten Zweck erforderlich sind.
Die konkrete Umsetzung stimmen Sie mit Ihren Vorgaben für nukleare Sicherheit, physischen Schutz, Informationssicherheit, Datenschutz und Arbeitsschutz ab.
Die Videoanalyse kann nur Ereignisse bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Beleuchtung, Witterung, Entfernung, Perspektive, Verdeckungen und Bildqualität beeinflussen die Erkennungsleistung.
Eine optische Kamera allein gewährleistet keine vollständige Drohnenerkennung. Für eine belastbare Überwachung können mehrere freigegebene Sensorarten standortspezifisch kombiniert werden.
Die Analyse erkennt sichtbare Objekte, Bewegungen und Zustände. Sie kann nicht zuverlässig feststellen, welche Absicht eine Person verfolgt oder ob eine Drohne autorisiert ist.
Jedes relevante Ereignis wird nach Ihren definierten Regeln an eine zuständige Stelle übergeben. Bewertung und weitere Reaktion bleiben bei Ihren autorisierten Mitarbeitenden und Systemen.
Nicht sichtbare Gase, Strahlung, Kontaminationen, technische Anlagenzustände oder interne Prozessparameter können durch eine gewöhnliche Videokamera nicht zuverlässig erkannt werden. Vorgeschriebene Sensoren und kerntechnische Sicherheitssysteme bleiben erforderlich.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Häufige Fragen
Häufig ja. Entscheidend sind Bildqualität, Perspektive, Beleuchtung, Abdeckung, Schnittstellen und Ihre jeweiligen Sicherheitsvorgaben. Die Eignung muss für jeden Anwendungsbereich gesondert geprüft werden.
Ja, sofern sie im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Für eine belastbare Luftraumüberwachung kann die Videoanalyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- und Funksensorik verbunden werden.
Nicht allein anhand des Kamerabildes. Freigaben, vorhandene Sensordaten und betriebliche Regeln können die Bewertung unterstützen. Die abschliessende Entscheidung trifft Ihre zuständige Sicherheitsstelle.
Nein. Dieser Use Case umfasst Erkennung, Verifikation, Alarmierung und Dokumentation. Gegenmassnahmen müssen rechtlich und betrieblich gesondert geprüft werden und bleiben autorisierten Stellen vorbehalten.
Nein. Die beschriebenen Anwendungen funktionieren ohne biometrische Identifikation. Personen können anhand ihrer Position, Bewegung oder sichtbar getragener Schutzausrüstung analysiert werden.
Nein. Dafür bleiben die vorgeschriebenen radiologischen Mess-, Gaswarn- und Prozesssensorsysteme erforderlich.
Nur wenn ein solcher Ablauf ausdrücklich vorgesehen, technisch freigegeben und regulatorisch zulässig ist. In sicherheitskritischen Anwendungen wird üblicherweise eine Prüfung durch autorisiertes Personal zwischengeschaltet.
Ja. Abhängig von Ihren Vorgaben können Zeitpunkt, Kamerastandort, Ereignisart, Bildausschnitt, Videosequenz und Bearbeitungsstatus protokolliert werden.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Ereignisse kamerabasiert zuverlässig erkannt werden können und wie sich die Analyse kontrolliert in Ihre vorhandene Sicherheitsinfrastruktur und Ihre freigegebenen Reaktionsprozesse integrieren lässt.