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Überwachungsmonitor mit sechs KI-Videoanalysen für äussere Bereiche eines Kernkraftwerks
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KI-Videoanalyse fürKernkraftwerke

Erkennen Sie definierte Sicherheitsrisiken und sichtbare Abweichungen frühzeitig. KI-Videoanalyse unterstützt Ihren Werkschutz, Ihre Leitstelle und das Betriebspersonal bei der schnellen Prüfung und Bearbeitung relevanter Ereignisse.

Perimeter und Luftraum überwachenZugänge und Sperrzonen kontrollierenSicherheitsregeln und Notfälle früh erkennen

Ausgangslage und Ziel

Behalten Sie sicherheitsrelevante Bereiche und Abläufe im Blick.

Ihr Kernkraftwerk verbindet streng geschützte Anlagenbereiche mit komplexen Sicherheits-, Betriebs- und Zugangsprozessen. KI-Videoanalyse erkennt definierte sichtbare Risiken frühzeitig und übergibt relevante Ereignisse direkt an Ihre zuständigen Stellen.

Perimeter schützen

Überwachen Sie definierte Grenzen, Zäune, Zufahrten und sicherheitsrelevante Aussenflächen.

Drohnen erkennen

Erkennen und verifizieren Sie sichtbare Flugobjekte innerhalb klar festgelegter Luftraumbereiche.

Zugänge überwachen

Kontrollieren Sie Eingänge, Schleusen, Zufahrten und Übergänge zwischen geschützten Bereichen.

Sicherheitsregeln prüfen

Erkennen Sie sichtbare PSA-Abweichungen, Sicherheitsabstände und blockierte Rettungswege.

Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien

Nutzen Sie Ihre bestehenden Kameras für klar definierte Sicherheitsaufgaben.

Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Wir verbinden Ihre Kamerabilder mit individuellen Zonen, Zeitregeln, Alarmwegen und den zuständigen betrieblichen Stellen.

Perimeterschutz

Perimeter und Aussengelände überwachen

Überwachen Sie festgelegte Bereiche entlang von Grundstücksgrenzen, Zäunen, Zufahrten und sicherheitsrelevanten Aussenflächen. Personen oder Fahrzeuge können erkannt werden, wenn sie virtuelle Linien überschreiten, sich ungewöhnlich lange in einem Bereich aufhalten oder ausserhalb freigegebener Zeiten erscheinen.

Luftraumschutz

Drohnen und Flugobjekte erkennen

Sichtbare Drohnen können in definierten Luftraumbereichen erkannt und mit Zeitpunkt, betroffener Zone und verfügbarem Bildkontext an Ihre Leitstelle übergeben werden. Für eine belastbare Luftraumüberwachung kann die visuelle Analyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- oder Funksensorik verbunden werden.

Zugangsschutz

Zugänge und Sperrzonen kontrollieren

Überwachen Sie Eingänge, Schleusen, Zufahrten und Übergänge zwischen unterschiedlich geschützten Bereichen. Die Analyse kann gesperrte Bereiche, Mehrfachdurchgänge und nicht eingehaltene Bewegungsrichtungen erkennen. Die abschliessende Berechtigungsprüfung verbleibt bei Ihren autorisierten Systemen und Mitarbeitenden.

Arbeitssicherheit

Persönliche Schutzausrüstung überprüfen

Prüfen Sie in festgelegten Arbeitsbereichen, ob sichtbar vorgeschriebene Schutzausrüstung wie Schutzhelme, Warnwesten, Schutzbrillen, Handschuhe, Atemschutzmasken oder betriebsspezifische Schutzkleidung getragen wird.

Sicherheitsabstand

Gefahrenbereiche überwachen

Virtuelle Zonen unterstützen Sie dabei, Personen in der Nähe von Maschinen, Fahrzeugen oder anderen festgelegten Gefahrenbereichen zu erkennen. Die Analyse kann prüfen, ob eine Person einen Sicherheitsabstand unterschreitet oder sich dort länger als vorgesehen aufhält.

Betriebsverkehr

Personen und Fahrzeuge trennen

Erkennen Sie kritische Annäherungen zwischen Personen, Betriebsfahrzeugen und Transportmitteln auf Zufahrten, Verkehrswegen und Logistikflächen. Dokumentierte Ereignisse helfen Ihnen, besonders häufig betroffene Bereiche gezielt auszuwerten.

Objekterkennung

Sichtbare Waffen erkennen

In geeigneten Bereichen können offen sichtbare Waffen oder zuvor definierte bedrohliche Objekte zur Prüfung an Ihre Sicherheitsstelle übergeben werden. Die Erkennung ersetzt keine Personenkontrolle und trifft keine automatische Entscheidung über eine tatsächliche Bedrohung.

Notfall

Stürze und bewegungslose Personen erkennen

Erkennt die Videoanalyse eine gestürzte oder über einen definierten Zeitraum bewegungslose Person, kann automatisch eine Meldung an Ihre Leitstelle oder betriebliche Notfallorganisation ausgelöst werden. Das unterstützt insbesondere abgelegene oder zeitweise unbesetzte Bereiche.

Frühwarnung

Rauch, Feuer und Flüssigkeitsaustritte

Sichtbare Rauch- oder Feuerentwicklungen sowie klar erkennbare Flüssigkeitsaustritte können kamerabasiert erkannt werden. Die Videoanalyse ergänzt vorhandene Brandmelde-, Gaswarn-, Leckage- und Prozesssensorsysteme um visuellen Kontext und ersetzt diese nicht.

Fluchtwege

Türen, Tore und Rettungswege überwachen

Erkennen Sie sicherheitsrelevante Türen oder Tore, die länger als vorgesehen geöffnet bleiben oder blockiert werden. Definierte Flucht-, Rettungs- und Verkehrswege können zusätzlich auf sichtbare Hindernisse überwacht werden.

Objektschutz

Zurückgelassene Gegenstände erkennen

Neu abgestellte oder über einen definierten Zeitraum unbeaufsichtigte Gegenstände können in festgelegten Eingangs-, Schleusen-, Verkehrs- und Übergabebereichen automatisch erkannt und zur Prüfung bereitgestellt werden.

Manipulationshinweis

Sichtbare Veränderungen erkennen

Deutlich veränderte Zustände oder sichtbare Einwirkungen auf definierte Türen, Einfriedungen, technische Bereiche oder geschützte Objekte können zur Prüfung bereitgestellt werden. Ursache, Absicht und technische Auswirkung müssen Ihre zuständigen Fachpersonen klären.

Notfallorganisation

Räumungs- und Sammelbereiche prüfen

Im Ereignisfall kann die Videoanalyse die Belegung festgelegter Wege, Ausgänge und Sammelbereiche erfassen und damit Ihr Lagebild unterstützen. Sie ersetzt keine vorgeschriebenen Räumungs-, Anwesenheits- oder Personenkontrollverfahren.

Investigation

Vorfälle schneller untersuchen

Grenzen Sie grosse Videoarchive nach einem Ereignis anhand von Zeitraum, Kamera, Objektart, Personenmerkmalen oder Bewegungsrichtung ein. So finden Ihre autorisierten Sicherheitsteams relevantes Videomaterial schneller und können Abläufe nachvollziehbar dokumentieren.

Vom Bild zum Sicherheitsprozess

Verbinden Sie die Erkennung mit Ihren freigegebenen Abläufen.

Die KI-Videoanalyse unterstützt Ihre Sicherheitsorganisation, während Bewertung und Reaktion in Ihren festgelegten Zuständigkeiten verbleiben.

01

Erfassen

Bestehende oder neue Kameras erfassen ausschliesslich die für den jeweiligen Anwendungsfall definierten Bereiche.

02

Analysieren

Die KI wertet die erforderlichen sichtbaren Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Handlungen aus.

03

Bewerten

Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis eingestuft wird.

04

Informieren

Die zuständigen Personen, Leitstellen oder angebundenen Systeme erhalten das erkannte Ereignis.

05

Reagieren

Die weitere Bearbeitung erfolgt nach Ihrem festgelegten Workflow durch Sichtprüfung, Rückmeldung, Intervention oder Eskalation.

06

Dokumentieren

Zeitpunkt, Kamerastandort, Bild, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus können nachvollziehbar dokumentiert werden.

Kamera→Visuelle KI→Regel→Ereignis→Sicherheitsprozess

Integration in Ihre Sicherheitsinfrastruktur

Übergeben Sie Ereignisse kontrolliert an die zuständigen Systeme.

Erkannte Ereignisse können über kontrollierte Schnittstellen an Ihre vorhandenen Sicherheits-, Betriebs- und Managementsysteme übermittelt werden. Autonome Eingriffe in kerntechnische Betriebs-, Schutz- oder Steuerungssysteme sind nicht Bestandteil dieses Use Cases.

Video-Management-SystemeBinden Sie Ereignisse, Livebilder und Recherchefunktionen in Ihre vorhandene Videoinfrastruktur ein.
Leitstellen und SOCÜbergeben Sie prüfpflichtige Situationen mit Zeitpunkt, Zone und verfügbarem Bildkontext.
Perimeter- und EinbruchsystemeErgänzen Sie vorhandene Meldungen durch passende Kameraereignisse und Videosequenzen.
ZutrittskontrollsystemeVerbinden Sie Türzustände und Personenbewegungen mit Ihren autorisierten Berechtigungsprozessen.
Drohnen- und LuftraumerkennungKombinieren Sie visuelle Ereignisse mit geeigneten Systemen zur Luftraumbeobachtung.
Radar- und FunksensorikFühren Sie freigegebene Sensordaten für eine standortspezifisch geprüfte Verifikation zusammen.
Gebäude- und GefahrenmanagementStellen Sie sichtbare Rauch-, Feuer-, Leckage- oder Zustandsereignisse im passenden Prozess bereit.
Alarmierung und KommunikationInformieren Sie definierte Empfänger entsprechend Ihren freigegebenen Alarm- und Eskalationswegen.
Ticket- und EreignissystemeDokumentieren Sie Vorfälle, Prüfungen und Bearbeitungsstatus strukturiert.
Eigene AnwendungenStellen Sie Ergebnisse und Metadaten über kontrollierte kundenspezifische Schnittstellen bereit.

Ihr konkreter Mehrwert

Erkennen, verifizieren und dokumentieren Sie relevante Ereignisse schneller.

Der Nutzen entsteht aus klar definierten sichtbaren Aufgaben, einer kontrollierten Systemintegration und Ihren verbindlichen Sicherheitsprozessen.

Perimeter früher prüfen

Erkennen Sie Personen und Fahrzeuge an festgelegten Grenzen frühzeitig.

Luftraum ergänzend überwachen

Erfassen und verifizieren Sie sichtbare Drohnen in definierten Bereichen.

Zugänge gezielt kontrollieren

Behalten Sie Eingänge, Schleusen und Übergänge zwischen geschützten Zonen im Blick.

Arbeitsschutz unterstützen

Prüfen Sie sichtbare Schutzkleidung und definierte Sicherheitsabstände.

Notfälle schneller erkennen

Erhalten Sie Hinweise zu Stürzen und bewegungslosen Personen.

Visuellen Kontext ergänzen

Ordnen Sie sichtbaren Rauch, Feuer und Flüssigkeitsaustritte schneller ein.

Wege freihalten

Erkennen Sie blockierte Türen, Tore, Flucht- und Rettungswege.

Ereignisse strukturiert übergeben

Verbinden Sie die Analyse mit den zuständigen Leitstellen und Fachsystemen.

Vorfälle schneller untersuchen

Grenzen Sie relevantes Material in Ihren Videoaufzeichnungen gezielt ein.

Sicherheitsteams entlasten

Reduzieren Sie die dauerhafte manuelle Beobachtung aller Kamerabilder.

Bestehende Kameras nutzen

Verwenden Sie geeignete vorhandene Kamerainfrastruktur weiter.

Mehrere Bereiche verwalten

Steuern Sie Regeln, Rollen und Alarmwege zentral.

Bearbeitung dokumentieren

Halten Sie Ereignis, Prüfung und Status nachvollziehbar fest.

Datenschutz, Sicherheit und Grenzen

Analysieren Sie nur die Bildbereiche, die Ihr freigegebener Zweck erfordert.

Die Umsetzung folgt dem Grundsatz Privacy by Design. Analysiert werden nur die Bildbereiche und visuellen Merkmale, die für den festgelegten Zweck erforderlich sind.

Die konkrete Umsetzung stimmen Sie mit Ihren Vorgaben für nukleare Sicherheit, physischen Schutz, Informationssicherheit, Datenschutz und Arbeitsschutz ab.

Sichtbarkeitsgrenze

Die Videoanalyse kann nur Ereignisse bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Beleuchtung, Witterung, Entfernung, Perspektive, Verdeckungen und Bildqualität beeinflussen die Erkennungsleistung.

Drohnen-Erkennungsgrenze

Eine optische Kamera allein gewährleistet keine vollständige Drohnenerkennung. Für eine belastbare Überwachung können mehrere freigegebene Sensorarten standortspezifisch kombiniert werden.

Absichtsgrenze

Die Analyse erkennt sichtbare Objekte, Bewegungen und Zustände. Sie kann nicht zuverlässig feststellen, welche Absicht eine Person verfolgt oder ob eine Drohne autorisiert ist.

Entscheidungsgrenze

Jedes relevante Ereignis wird nach Ihren definierten Regeln an eine zuständige Stelle übergeben. Bewertung und weitere Reaktion bleiben bei Ihren autorisierten Mitarbeitenden und Systemen.

Sensorik- und Prozessgrenze

Nicht sichtbare Gase, Strahlung, Kontaminationen, technische Anlagenzustände oder interne Prozessparameter können durch eine gewöhnliche Videokamera nicht zuverlässig erkannt werden. Vorgeschriebene Sensoren und kerntechnische Sicherheitssysteme bleiben erforderlich.

Privacy by Design

Kontrollieren Sie, welche Daten für welchen Zweck verarbeitet werden.

  • Verarbeiten Sie Daten innerhalb Ihrer kontrollierten Infrastruktur
  • Begrenzen Sie Datenübertragungen auf notwendige Ereignisinformationen
  • Speichern Sie ereignisbezogen statt zusätzlich dauerhaft
  • Blenden Sie nicht relevante Bildbereiche aus
  • Verpixeln Sie Gesichter oder Personen, wenn der Zweck dies erlaubt
  • Begrenzen Sie Zugriffe über rollenbasierte Berechtigungen
  • Definieren Sie Aufbewahrungs- und Löschfristen
  • Protokollieren Sie Zugriffe, Ereignisse und Bearbeitungsschritte
  • Verzichten Sie auf biometrische Identifikation
  • Trennen Sie Analyse-, Betriebs- und Sicherheitssysteme

Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.

Häufige Fragen

Fragen zur KI-Videoanalyse für Kernkraftwerke.

Technik und Erkennung

Können Sie vorhandene Kameras weiterverwenden?

Häufig ja. Entscheidend sind Bildqualität, Perspektive, Beleuchtung, Abdeckung, Schnittstellen und Ihre jeweiligen Sicherheitsvorgaben. Die Eignung muss für jeden Anwendungsbereich gesondert geprüft werden.

Können Drohnen über dem Gelände erkannt werden?

Ja, sofern sie im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Für eine belastbare Luftraumüberwachung kann die Videoanalyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- und Funksensorik verbunden werden.

Erkennt das System, ob eine Drohne autorisiert ist?

Nicht allein anhand des Kamerabildes. Freigaben, vorhandene Sensordaten und betriebliche Regeln können die Bewertung unterstützen. Die abschliessende Entscheidung trifft Ihre zuständige Sicherheitsstelle.

Kann die Lösung eine Drohne automatisch abwehren?

Nein. Dieser Use Case umfasst Erkennung, Verifikation, Alarmierung und Dokumentation. Gegenmassnahmen müssen rechtlich und betrieblich gesondert geprüft werden und bleiben autorisierten Stellen vorbehalten.

Ist Gesichtserkennung erforderlich?

Nein. Die beschriebenen Anwendungen funktionieren ohne biometrische Identifikation. Personen können anhand ihrer Position, Bewegung oder sichtbar getragener Schutzausrüstung analysiert werden.

Erkennt die Kamera radioaktive oder unsichtbare Stoffe?

Nein. Dafür bleiben die vorgeschriebenen radiologischen Mess-, Gaswarn- und Prozesssensorsysteme erforderlich.

Sicherheitsprozess und Betrieb

Löst die KI selbstständig betriebliche Massnahmen aus?

Nur wenn ein solcher Ablauf ausdrücklich vorgesehen, technisch freigegeben und regulatorisch zulässig ist. In sicherheitskritischen Anwendungen wird üblicherweise eine Prüfung durch autorisiertes Personal zwischengeschaltet.

Können Ereignisse nachvollziehbar dokumentiert werden?

Ja. Abhängig von Ihren Vorgaben können Zeitpunkt, Kamerastandort, Ereignisart, Bildausschnitt, Videosequenz und Bearbeitungsstatus protokolliert werden.

Ihr konkreter Anwendungsfall

Sie möchten Ihren Perimeter, definierte Luftraumbereiche, Zugänge oder sichtbare Arbeitsabläufe intelligent überwachen?

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Ereignisse kamerabasiert zuverlässig erkannt werden können und wie sich die Analyse kontrolliert in Ihre vorhandene Sicherheitsinfrastruktur und Ihre freigegebenen Reaktionsprozesse integrieren lässt.