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Abstrakter Monitor mit sechs KI-Videoanalysen für Behörden- und Regierungsgebäude

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KI-Videoanalyse fürBehörden- und Regierungsgebäude

Mit KI-Videoanalyse für Behörden- und Regierungsgebäude schützen Sie Menschen, Zugänge und sensible Bereiche. In Ihren Gebäuden treffen Publikumsverkehr, Mitarbeitende und externe Dienstleister auf erhöhte Sicherheitsanforderungen. Erkennen Sie definierte Gefahren und Zugangsverletzungen frühzeitig und geben Sie Hinweise an Ihre zuständigen Teams weiter.

Sensible Gebäude und Zugänge schützenKritische Ereignisse frühzeitig prüfenIhre Leitstelle mit Bildkontext unterstützen

Ausgangslage und Ihr Ziel

Schützen Sie Menschen, Zugänge und sensible Bereiche.

Ihre Kameras erfassen viele Bereiche. Eine permanente manuelle Beobachtung aller Bilder ist jedoch kaum möglich. KI-Videoanalyse für Behörden unterstützt Ihre Sicherheitsorganisation mit gezielten Ereignishinweisen. Sie legen fest, welche Zugänge, Wartezonen und geschützten Gebäudeteile geprüft werden. Ihre zuständige Stelle erhält das Kamerabild und entscheidet über die passende Reaktion.

Sensible Bereiche schützen

Erkennen Sie Personen oder Fahrzeuge, die festgelegte Sicherheitszonen betreten oder definierte Grenzen überschreiten.

Kritische Ereignisse früh erkennen

Erhalten Sie Hinweise auf zurückgelassene Gegenstände, sichtbare Waffen, körperliche Auseinandersetzungen, Rauch oder Feuer.

Ihre Leitstelle entlasten

Lassen Sie relevante Situationen automatisch vorsortieren. Ihre Mitarbeitenden konzentrieren sich auf die Prüfung und Reaktion.

Vorfälle nachvollziehbar dokumentieren

Stellen Sie relevante Bildsequenzen, Zeitpunkte und Bearbeitungsstände für Ihre autorisierten Stellen strukturiert bereit.

Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien

Sichern Sie Ihre Gebäude mit klar definierten Szenarien.

Synaedge erweitert Ihre vorhandene oder neu geplante Kamerainfrastruktur um eine Analyse- und Automatisierungsebene. Passen Sie Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und Bewegungsrichtungen an Ihre Gebäude, Sicherheitsstufen und Betriebszeiten an.

Zonenschutz

Sperr- und Sicherheitszonen

Legen Sie im Kamerabild virtuelle Zonen und Zutrittsgrenzen fest. Sie erhalten einen Hinweis, wenn eine Person einen geschützten Bereich betritt, eine Linie überschreitet oder sich in einer Sicherheitszone aufhält. Passen Sie Ihre Regeln an Gebäude, Sicherheitsstufe, Wochentag, Uhrzeit und Betriebszustand an. Ihre zuständigen Mitarbeitenden prüfen den Hinweis und veranlassen die vorgesehene Reaktion.

Zutrittskontrolle

Zutritte und Tailgating

Erhalten Sie einen Hinweis, wenn mehrere Personen eine Zutrittsstelle gemeinsam passieren oder einer berechtigten Person durch eine gesicherte Tür folgen. Die Videoanalyse ergänzt Ihre Zutrittskontrolle um eine visuelle Ereignisebene. Ob tatsächlich eine Zutrittsverletzung vorliegt, prüfen Ihre zuständigen Mitarbeitenden anhand der verfügbaren Informationen. Die Bildanalyse allein stellt keine Zutrittsberechtigung fest.

Gebäudestatus

Türen, Tore und Schleusen

Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen oder Tore zu lange geöffnet bleiben, ausserhalb definierter Zeiten genutzt werden oder nach einer Passage nicht ordnungsgemäss schliessen. Definieren Sie passende Zeitfenster und Offenhaltezeiten. Ihre Teams können technische Störungen, organisatorische Abweichungen und mögliche Sicherheitsverletzungen schneller überprüfen. Türkontakte und Zutrittsdaten lassen sich über geeignete Schnittstellen einbeziehen.

Objekthinweis

Zurückgelassene Gegenstände

Erhalten Sie einen visuellen Hinweis, wenn ein Gegenstand neu abgestellt wurde und über einen definierten Zeitraum unbeaufsichtigt bleibt. Beziehen Sie Empfangshallen, Wartezonen und sensible Zugänge ein. Ihre Leitstelle prüft das Kamerabild und leitet den vorgesehenen Sicherheitsprozess ein. Die KI nimmt keine automatische Gefahrenbewertung des Gegenstands vor.

Gefahrenhinweis

Sichtbare Waffen

Lassen Sie Gegenstände melden, die im Kamerabild wie sichtbare Waffen erscheinen. Jeder Hinweis wird durch Ihre autorisierten Mitarbeitenden überprüft. Bildqualität, Perspektive, Verdeckung und ähnliche Gegenstände beeinflussen die Erkennung. Verdeckte Waffen können unerkannt bleiben. Die Analyse stellt weder eine konkrete Bedrohung noch eine Straftat automatisch fest.

Konfliktsituation

Gewalt und Konflikte

Analysieren Sie sichtbare Bewegungsmuster, die auf eine mögliche körperliche Auseinandersetzung hindeuten. Ihre Sicherheitsstelle erhält einen visuellen Hinweis und kann die Situation prüfen, bevor sie Interventionen oder weitere Massnahmen einleitet. Hektische oder spielerische Bewegungen können ebenfalls Hinweise auslösen. Absichten und verbale Drohungen lassen sich aus diesen Bildern nicht zuverlässig ableiten.

Besuchersteuerung

Personendichten und Ansammlungen

Erfassen Sie, wie viele Personen sich in Eingangsbereichen, Wartezonen, Empfangshallen oder auf angrenzenden Flächen befinden. Bei überschrittenen Schwellenwerten informieren Sie Ihre Leitstelle, den Empfang oder den Sicherheitsdienst. So erkennen Sie mögliche Überlastungen frühzeitig und unterstützen Ihre Besuchersteuerung. Die Analyse bewertet weder den Zweck noch die Rechtmässigkeit einer Versammlung.

Aufenthaltsdauer

Ungewöhnlich lange Aufenthalte

Legen Sie fest, welche Aufenthaltsdauer an sensiblen Zugängen einen Hinweis auslösen soll. Wird dieser Wert überschritten, erhalten Ihre zuständigen Stellen das betroffene Kamerabild. Regeln lassen sich an Sicherheitsstufen und Betriebszeiten anpassen. Die Erkennung bezieht sich auf sichtbare Aufenthaltsdauer und Position. Sie trifft keine Aussage über die Absicht oder Berechtigung einer Person.

Objektschutz

Vandalismus und Manipulationen

Erhalten Sie Hinweise auf sichtbare Beschädigungen, Manipulationen, Graffiti oder definierte Handlungen an Ihrem Gebäude. Beziehen Sie Fassaden, Fenster, Türen, Schranken und technische Einrichtungen ein. Ihre Mitarbeitenden prüfen, ob eine Beschädigung oder ein anderer relevanter Vorfall vorliegt. Kameraperspektive und sichtbare Veränderungen bestimmen, welche Situationen sich technisch erkennen lassen.

Fahrzeugbereiche

Zufahrten und Sicherheitszonen

Erkennen Sie Fahrzeuge, die gesperrte Zufahrten nutzen, in Sicherheitszonen einfahren oder definierte Fahrtrichtungen missachten. Auch ungewöhnlich lange Aufenthalte in kontrollierten Bereichen können einen Hinweis auslösen. Erfassen Sie bei geeigneter Perspektive Fahrzeugtypen, Ein- und Ausfahrten sowie Belegungen. Ihre zuständige Stelle prüft das Ereignis und entscheidet nach Ihrem Zufahrtskonzept.

Mit Rechtsgrundlage

Kennzeichen gezielt abgleichen

Erfassen Sie Fahrzeugkennzeichen an kontrollierten Zufahrten, soweit die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ein Abgleich mit genehmigten Freigabe- oder Sperrlisten kann einen Hinweis an Ihre autorisierte Stelle auslösen. Die Entscheidung über Zufahrt, Kontrolle und weitere Massnahmen verbleibt bei Ihren zuständigen Mitarbeitenden und Systemen. Prüfen Sie Rechtsgrundlage, Listenqualität, Zugriffe und Löschfristen vor dem Einsatz.

Biometrie mit Freigabe

Gesichtsabgleich bei Zulässigkeit

Ein biometrischer Gesichtsabgleich kommt nur für rechtlich zulässige, erforderliche und ausdrücklich freigegebene Anwendungen infrage. Autorisierte Referenzlisten bleiben an einen klaren Zweck gebunden. Geschulte Mitarbeitende prüfen mögliche Treffer. Ein Treffer allein ist keine abschliessende Identitätsfeststellung und keine ausreichende Grundlage für belastende Massnahmen. Prüfen Sie zusätzlich die Verbote und Anforderungen des EU AI Act für den konkreten Einsatz.

Visuelle Frühwarnung

Rauch und Feuer

Lassen Sie sichtbaren Rauch oder Flammen in geeigneten Kamerabereichen erkennen und an Ihre zuständige Stelle melden. Das Kamerabild unterstützt die Sichtprüfung und den vorgesehenen Alarmierungsprozess. Die Videoanalyse ergänzt Ihre Brandmelde- und Sicherheitssysteme um eine visuelle Ebene. Sie ersetzt keine vorgeschriebenen Brandmelder, Sensoren oder Alarmierungseinrichtungen.

Hilfe bei Notlagen

Stürze und bewegungslose Personen

Erhalten Sie einen Hinweis, wenn eine Person stürzt, am Boden liegt oder sich über einen definierten Zeitraum nicht bewegt. Beziehen Sie geeignete Treppenhäuser, Tiefgaragen und abgelegene Bereiche ein. Auch ausserhalb regulärer Betriebszeiten können Ihre Teams eine Sichtprüfung veranlassen. Die Analyse liefert einen technischen Hinweis und stellt keine medizinische Diagnose.

Freie Rettungswege

Fluchtwege und Notausgänge

Überwachen Sie definierte Fluchtwege, Notausgänge und Rettungszufahrten auf sichtbare Hindernisse. Gegenstände, Fahrzeuge oder grössere Personengruppen können eine Meldung an die zuständige Stelle auslösen. Ihre Mitarbeitenden prüfen die Situation und veranlassen die Freigabe des Wegs. Kontrollgänge, Kennzeichnungen und organisatorische Brandschutzmassnahmen bleiben erforderlich.

Betriebliche Sicherheit

Helme und Warnwesten

Prüfen Sie in technischen Bereichen, Werkstätten oder auf Baustellen Ihres Geländes, ob sichtbar vorgeschriebene Schutzhelme und Warnwesten getragen werden. Weitere Ausrüstung lässt sich einbeziehen, soweit sie im Bild erkennbar ist. Passen Sie die Prüfung an Ihre Bereiche und betrieblichen Sicherheitsregeln an. Klären Sie Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung vorab; die Auswertung dient dem festgelegten Schutzzweck.

Videorecherche

Vorfälle schneller untersuchen

Durchsuchen Sie freigegebene Videoarchive nach Zeitraum, Kamera, Objektart und Bewegungsrichtung. Sichtbare Personen- und Fahrzeugmerkmale helfen Ihren autorisierten Stellen, relevantes Material einzugrenzen. So prüfen Sie passende Sequenzen, ohne sämtliche Aufzeichnungen manuell zu sichten. Suchbereiche, Rollen und Löschfristen richten sich nach Ihrem festgelegten Zweck und Datenschutzkonzept.

Vom Bild zu Ihrer Reaktion

Verbinden Sie erkannte Ereignisse mit klaren Zuständigkeiten.

Sie legen fest, was geprüft wird, wer die Meldung erhält und wie Ihr Team reagiert. Die abschliessende Bewertung bleibt bei Ihren verantwortlichen Mitarbeitenden.

01

Bereiche erfassen

Ihre bestehenden oder neuen Kameras erfassen die für Ihren Anwendungsfall festgelegten Bereiche.

02

Ereignisse analysieren

Die KI analysiert die erforderlichen Objekte, Bewegungen, Positionen und sichtbaren Ereignisse.

03

Regeln anwenden

Sie definieren Zonen, Zeitfenster, Verweildauern, Schwellenwerte und Ereigniskombinationen.

04

Hinweis übermitteln

Wird eine Regel erfüllt, erhalten Ihre zuständigen Mitarbeitenden oder angebundenen Systeme einen visuellen Hinweis.

05

Situation prüfen

Ihre autorisierte Stelle bewertet das Ereignis anhand des Kamerabildes und weiterer verfügbarer Informationen.

06

Reaktion dokumentieren

Halten Sie Zeitpunkt, Kamerastandort, Bildausschnitt, Bearbeitungsstatus und eingeleitete Massnahmen nachvollziehbar fest.

Ihre Kamera→Visuelle KI→Ihre Regel→Ihr Ereignis→Ihre Reaktion

Integration in Ihre Sicherheitsorganisation

Nutzen Sie Ihre vorhandenen Systeme und Meldewege.

Wir verbinden geeignete Kameras und Schnittstellen mit Ihren Sicherheits-, Gebäude- und Managementsystemen. Sie legen fest, welche Ereignisinformationen in Ihre Leitstellen und mobilen Teams übergeben werden. So ergänzen Sie Ihre vorhandenen Prüf-, Alarmierungs- und Eskalationsprozesse. Die Anbindung richtet sich nach Ihren Schnittstellen und Sicherheitsvorgaben.

Video-Management-SystemeBinden Sie geeignete Kamerastreams ein und stellen Sie passende Bildsequenzen im vorhandenen VMS bereit.
Leitstellen und LagezentrenÜbergeben Sie Ereignis, Standort und Bildkontext an die für Ihr Gebäude zuständige Stelle.
ZutrittskontrollsystemeVerknüpfen Sie sichtbare Passagen mit verfügbaren Zutrittsdaten und Ihren festgelegten Berechtigungen.
Einbruch- und GefahrenmeldungErgänzen Sie eingehende Meldungen um visuellen Kontext für die Prüfung durch Ihre Teams.
Gebäude- und BesuchermanagementVerbinden Sie den Status von Zugängen und Wartezonen mit Ihren betrieblichen Abläufen.
Schranken und ZufahrtskontrollenÜbermitteln Sie freigegebene Ereignisse an Ihre vorhandenen Kontroll- und Freigabeprozesse.
Einsatz- und FallmanagementOrdnen Sie relevante Sequenzen, Bearbeitungsstände und Massnahmen dem vorgesehenen Vorgang zu.
Interne AlarmierungNutzen Sie Ihre abgestimmten Kommunikationswege, Eskalationsstufen und Bereitschaftsprozesse.
Dashboards und mobile TeamsStellen Sie berechtigten Mitarbeitenden die für ihren Einsatz erforderlichen Informationen bereit.
Behördenspezifische SchnittstellenWir prüfen die Anbindung Ihrer Fachsysteme anhand verfügbarer Schnittstellen und Sicherheitsvorgaben.

Ihr konkreter Mehrwert

Mehr Überblick. Gezieltere Reaktionen. Entlastete Teams.

Nutzen Sie KI-Videoanalyse für Behörden, um Gebäudeschutz und Ereignisprüfung gezielt zu unterstützen. Ihre Teams erhalten relevante Informationen für Ihre festgelegten Sicherheitsaufgaben.

Definierte Ereignisse früher erkennen

Ihre Kameras liefern gezielte Hinweise auf die Situationen, die für Ihre Sicherheitsorganisation relevant sind.

Sensible Gebäudebereiche schützen

Behalten Sie ausgewählte Innen- und Aussenbereiche mit ihren unterschiedlichen Schutzanforderungen im Blick.

Gefahrenhinweise schneller prüfen

Der passende Bildausschnitt hilft Ihren zuständigen Mitarbeitenden, eine gemeldete Situation einzuordnen.

Leitstellen und Sicherheitsdienste entlasten

Ihre Teams erhalten vorsortierte Ereignisse und können sich auf deren Prüfung und Reaktion konzentrieren.

Zugänge und Sperrzonen gezielt überwachen

Passen Sie virtuelle Grenzen, Zeitfenster und Verweildauern an Ihre Sicherheitsstufen an.

Personendichten besser überblicken

Schwellenwerte unterstützen Empfang und Sicherheitsdienst bei der Steuerung stark genutzter Wartezonen.

Vorfälle schneller recherchieren

Autorisierte Stellen grenzen relevante Sequenzen mit freigegebenen Suchkriterien ein.

Ereignisse nachvollziehbar dokumentieren

Bildkontext, Zeitpunkt und Bearbeitungsstatus unterstützen Ihre strukturierten Prüfprozesse.

Bestehende Kameras weiterverwenden

Erweitern Sie geeignete Kamera- und VMS-Infrastruktur um eine Analyse- und Automatisierungsebene.

Mehrere Standorte zentral verwalten

Verbinden Sie Gebäude und Zuständigkeiten, während Kamerabereiche und Zugriffe gezielt getrennt bleiben.

Ihre Abläufe individuell abbilden

Stimmen Sie Ereignisregeln und Eskalationswege auf Ihre Sicherheitsstufen und Betriebszeiten ab.

Privacy by Design und Grenzen

Begrenzen Sie jede Analyse auf einen klar definierten Zweck.

Publikumsverkehr und sensible Sicherheitsbereiche verlangen eine sorgfältige Abgrenzung. Wir stimmen KI-Videoanalyse für Behörden mit Ihrem Einsatzzweck, Ihrer Datenschutzstelle und den geltenden EU- und nationalen Anforderungen ab. Sie behalten die Kontrolle über Bereiche, Zugriffe und Reaktionen.

Sichtbarkeit und technische Qualität

Die Videoanalyse erkennt nur Situationen, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Beleuchtung, Wetter, Verdeckungen, Kameraposition, Bildauflösung und hohe Personendichten beeinflussen die Ergebnisse. Wir prüfen die vorgesehenen Szenarien anhand Ihrer tatsächlichen Kamerabilder.

Hinweise statt Absichts- oder Rechtsbewertung

Die KI stellt weder die Absicht einer Person noch die Rechtmässigkeit einer Handlung fest. Personendichten geben keinen Aufschluss über den Zweck einer Versammlung. Automatische Erkennungen bleiben technische Hinweise, die Ihre geschulten Mitarbeitenden prüfen.

Berechtigung und Zutrittsverletzungen

Ein Linienübertritt oder eine gemeinsame Passage beweist keine fehlende Berechtigung. Diese ergibt sich aus geeigneten Zutrittsdaten oder der Prüfung Ihrer Mitarbeitenden. Verknüpfungen mit Zutrittskontrollen werden gezielt freigegeben und getestet.

Waffenhinweise und mögliche Notlagen

Ein erkannter Gegenstand ist nicht automatisch eine Waffe oder Gefahr. Auch Bewegungsmuster erlauben keine sichere Feststellung einer Gewalttat oder medizinischen Notlage. Sichtprüfung und abgestimmte Reaktionswege bleiben erforderlich. Vorgeschriebene Brandmelde- und Sicherheitseinrichtungen bleiben bestehen.

Gesichts- und Kennzeichenabgleich

Prüfen Sie Identitätsabgleiche getrennt von der allgemeinen Ereigniserkennung. Biometrische Identifizierung erfordert zusätzlich die anwendbaren Voraussetzungen für besonders geschützte Daten. Eine Referenzliste schafft keine Rechtsgrundlage. Beschränken Sie Zweck, Listen, Zugriffe und Aufbewahrung. Geschulte Mitarbeitende verifizieren Treffer vor belastenden Massnahmen.

EU AI Act und öffentlich zugängliche Bereiche

Biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung in öffentlich zugänglichen Räumen zur Strafverfolgung ist grundsätzlich verboten; eng begrenzte Ausnahmen setzen besondere gesetzliche Voraussetzungen voraus. Auch ein Behördenfoyer kann öffentlich zugänglich sein. Prüfen Sie Verbote, Risikoklasse und Betreiberpflichten für die konkrete Anwendung. Der AI Act erlaubt keine Verarbeitung, die nach dem Datenschutzrecht unzulässig ist.

Verantwortung, Freigabe und Betrieb

Ihre autorisierte Stelle bewertet sicherheitsrelevante Treffer und entscheidet über weitere Massnahmen. Dokumentieren Sie Zuständigkeiten, Prüfabläufe und die Freigabe einzelner Funktionen. Kontrollieren Sie Erkennungsqualität und Fehlmeldungen regelmässig im tatsächlichen Betrieb.

Privacy by Design

Ihre Regeln für einen kontrollierten Betrieb

  • Zweck, Rechtsgrundlage und Zuständigkeiten vor dem Einsatz festlegen.
  • Nur erforderliche Kamerabereiche und sichtbare Merkmale analysieren.
  • Verarbeitung direkt im Gebäude oder in Ihrem Rechenzentrum prüfen.
  • Datenhaltung innerhalb der Europäischen Union oder ergänzend in der Schweiz nach Ihren Vorgaben planen.
  • Datenflüsse, Fernzugriffe und Auftragsverarbeitung für die gewählte Architektur prüfen.
  • Ereignisbasierte Speicherung und kurze, zweckgebundene Aufbewahrungszeiten einrichten.
  • Nicht relevante und private Bildbereiche ausblenden.
  • Gesichter oder Personen in geeigneten Ansichten maskieren; den Personenbezug verbleibender Originaldaten getrennt beurteilen.
  • Rollenbasierte Zugriffsrechte und freigegebene Suchbereiche festlegen.
  • Zugriffe und Bearbeitungsschritte nachvollziehbar protokollieren.
  • Lösch- und Berechtigungskonzepte dokumentieren und technisch umsetzen.
  • Einzelne Analysefunktionen erst nach dokumentierter Prüfung freigeben.
  • Informationspflichten, Betroffenenrechte und Beschäftigtendatenschutz berücksichtigen.
  • Erforderliche Datenschutz-Folgenabschätzungen vor der Inbetriebnahme durchführen.
  • Gesichts- und Kennzeichenabgleiche sowie Referenzlisten gesondert rechtlich und organisatorisch prüfen.
  • Zweck, Erforderlichkeit und Verhältnismässigkeit regelmässig überprüfen.

EU-Grundlagen für Verwaltungs- und Sicherheitsaufgaben sind die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung. Öffentliche Aufgaben benötigen eine passende gesetzliche Grundlage im jeweiligen Mitgliedstaat. Für Strafverfolgung und Strafvollstreckung durch zuständige Behörden gilt die Richtlinie (EU) 2016/680 mit dem nationalen Umsetzungsrecht. Die Pflichten aus dem EU AI Act sind zusätzlich nach dem konkreten KI-Einsatz zu prüfen.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zur KI-Videoanalyse für Behörden.

Kameras, Zutritt und Betrieb

Können wir unsere vorhandenen Kameras weiterverwenden?

In vielen Fällen ja. Wir prüfen Bildqualität, Perspektive, Beleuchtung, Abdeckung, Netzwerkzugang und Schnittstellen für Ihre vorgesehenen Szenarien. Geeignete Kameras und VMS-Systeme können Teil der Lösung bleiben.

Kann die Analyse vollständig bei uns betrieben werden?

Ja. Je nach Sicherheitsanforderung und gewählter Plattform ist die Verarbeitung auf Edge-Systemen oder innerhalb Ihrer eigenen Infrastruktur möglich. Auch Hybrid- oder Cloud-Architekturen kommen nach Prüfung Ihrer Vorgaben infrage. Wir betrachten Datenhaltung, Schnittstellen, Fernzugriffe und Verantwortlichkeiten gemeinsam.

Erkennt das System automatisch unbefugte Personen?

Die KI erkennt sichtbare Zutritte, Grenzübertritte und Aufenthalte. Ob eine Person berechtigt ist, ergibt sich erst aus geeigneten Daten Ihrer Zutrittskontrolle oder der Prüfung Ihrer Mitarbeitenden. Ein Kamerahinweis allein beweist keine Zutrittsverletzung.

Ist ein Abgleich mit Sperrlisten möglich?

Der Abgleich von Kennzeichen oder biometrischen Merkmalen mit autorisierten Referenzlisten ist technisch möglich. Sie dürfen ihn nur für rechtlich zulässige Zwecke einsetzen. Rechtsgrundlage, Erforderlichkeit, Listenqualität und organisatorische Schutzmassnahmen müssen vorliegen. Bei Biometrie gelten zusätzliche Datenschutzanforderungen und gegebenenfalls Verbote oder Pflichten des EU AI Act.

Verantwortung und Datenschutz

Werden aufgrund eines Treffers automatisch Massnahmen ausgelöst?

Sie legen den Workflow fest. Ein technischer Hinweis kann die zuständige Stelle informieren und den passenden Bildausschnitt bereitstellen. Bei sensiblen Ereignissen prüfen geschulte Mitarbeitende den Treffer, bevor belastende Sicherheitsmassnahmen eingeleitet werden. Ihre verantwortlichen Teams behalten die Entscheidung.

Brauchen wir für die Ereigniserkennung eine Gesichtserkennung?

Für Zonenübertritte, zurückgelassene Gegenstände, Personendichten oder sichtbare Gefahrensituationen ist keine namentliche Identifizierung erforderlich. Ein biometrischer Identitätsabgleich ist eine gesonderte Anwendung. Er wird nur nach rechtlicher Prüfung und ausdrücklicher Freigabe eingerichtet.

Sind maskierte Ansichten und Auswertungen anonym?

Anonymisierte Auswertungen sind möglich, wenn sich Personen mit vernünftigerweise einsetzbaren Mitteln nicht mehr identifizieren lassen. Maskierte Ansichten können den Datenschutz unterstützen. Zugängliche Originalaufnahmen oder verknüpfbare Informationen müssen jedoch gesondert beurteilt werden. Wir trennen Auswertung, Anzeige und Speicherung passend zu Ihrem Datenschutzkonzept.

Welcher Datenschutzrahmen gilt für europäische Behörden?

Für die technische Konzeption berücksichtigen wir den jeweils anwendbaren EU-Datenschutzrahmen und das nationale Recht. Allgemeine Verwaltungsaufgaben sind von Strafverfolgungsaufgaben zuständiger Behörden zu unterscheiden. Die passenden EU-Quellen finden Sie im Abschnitt Privacy by Design und Grenzen. Ihre Datenschutzstelle begleitet die konkrete rechtliche Einordnung.

Ihr konkreter Anwendungsfall

Wie möchten Sie Ihre Behörden- und Regierungsgebäude schützen?

Sie möchten Zugänge, sensible Gebäudebereiche oder sicherheitsrelevante Ereignisse gezielt überwachen? Wir prüfen Ihre Kamerainfrastruktur, Sicherheitsprozesse und rechtlichen Rahmenbedingungen. Daraus entwickeln wir die passende Analyse-, Integrations- und Betriebsarchitektur für Ihre Gebäude.