Personenschutz
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalthandlungen, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
KI-Videoanalyse für Universitäten unterstützt Sie dabei, Studierende, Beschäftigte und Gäste sowie sensible Campusbereiche besser zu schützen. Synaedge erweitert Ihre bestehenden Kameras um intelligente Videoanalyse und verbindet erkannte Ereignisse mit Ihren Sicherheits-, Gebäude- und Notfallprozessen.
Ausgangslage und Ziel
Ihr Campus verbindet öffentliche Gebäude mit geschützten Labor-, Forschungs- und Technikbereichen. Dabei erkennt KI-Videoanalyse definierte Risiken frühzeitig und übergibt relevante Ereignisse direkt an Ihre zuständigen Personen und Systeme.
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalthandlungen, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
Überwachen Sie Labore, Forschungsbereiche, Technikräume und weitere geschützte Zonen.
Erfassen Sie Personendichte, blockierte Wege und ungewöhnliche Zustände in definierten Bereichen.
Finden Sie relevante Personen, Fahrzeuge, Objekte und Ereignisse nach einem Vorfall schneller auf.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Dafür verbinden wir Ihre Kamerabilder mit messbaren Qualitätskriterien, individuellen Ereignisregeln und den zuständigen betrieblichen Stellen.
Lassen Sie sichtbar getragene Schusswaffen oder andere klar definierte Waffen in Eingängen, Fluren, Veranstaltungsbereichen und auf Aussenflächen erkennen. Dadurch kann ein erkanntes Ereignis unmittelbar an Ihren Sicherheitsdienst oder eine angebundene Leitstelle übergeben werden.
Erkennen Sie sichtbare gewalttypische Bewegungen und körperliche Auseinandersetzungen. Dadurch erhält Ihre zuständige Stelle das Ereignis mit Zeitpunkt, Kamerastandort und Bildkontext zur schnellen Prüfung.
Lassen Sie sturztypische Bewegungen oder ungewöhnlich lange Bodenlagen automatisch erkennen. Das ist deshalb besonders in Treppenhäusern, Parkhäusern, Bibliotheken und zeitweise wenig frequentierten Gebäudebereichen relevant.
Erkennen Sie ungewöhnlich hohe Personendichten in Eingängen, Foyers, Fluren und Veranstaltungsbereichen. Dabei informieren individuelle Schwellenwerte Ihre Sicherheitsverantwortlichen, bevor Zugänge, Wege oder Bereiche überlastet werden.
Erfassen Sie Personenzahlen und Auslastungen in ausgewählten Bereichen anonym. So unterstützen die Ergebnisse Sie bei der Bewertung von Besucherströmen, Raumkapazitäten und betrieblichen Engpässen, ohne personenbezogene Bewegungsprofile zu erstellen.
Überwachen Sie Personenbewegungen in Laboren, Forschungsbereichen, Serverräumen und anderen geschützten Zonen. Dabei können Sie Zeitfenster, Verweildauer, Bewegungsrichtung und vorhandene Zutrittsereignisse in die Bewertung einbeziehen.
Verbinden Sie die Videoanalyse mit Ihrer Zutrittskontrolle, um mögliche Mehrfachdurchgänge zu erkennen. Dadurch kann das System Sie informieren, wenn nach einer einzelnen Freigabe mehrere Personen einen geschützten Zugang passieren.
Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen geöffnet bleiben oder durch Taschen, Gegenstände und andere Hindernisse am Schliessen gehindert werden. In diesem Fall können Sie nach einer definierten Dauer automatisch eine Meldung an den Sicherheitsdienst oder das Gebäudemanagement auslösen.
Überwachen Sie definierte Fluchtwege, Rettungswege und Treppenhäuser auf sichtbare Hindernisse. Wenn Möbel, Lieferungen, Fahrräder oder andere Gegenstände einen Weg blockieren, wird dadurch die zuständige Stelle informiert.
Erkennen Sie neu abgelegte oder ungewöhnlich lange unbeaufsichtigte Taschen, Pakete und andere Gegenstände in öffentlichen Campusbereichen. Anschliessend wird das Ereignis zur Prüfung bereitgestellt. Dabei wird der Gegenstand nicht automatisch als gefährlich bewertet.
Prüfen Sie in geeigneten Laboren und technischen Bereichen, ob sichtbar vorgeschriebene Schutzausrüstung getragen wird. Dazu können Laborkittel, Schutzbrillen, Handschuhe, Schutzhelme und weitere klar erkennbare Schutzkleidung gehören.
Erkennen Sie sichtbare Rauchentwicklung, offene Flammen und auffällige Flüssigkeitsaustritte in Gebäuden, Laboren und technischen Bereichen. Dabei ergänzt die Videoanalyse Ihre vorhandenen Brandmelde-, Gaswarn- und Sicherheitssysteme um sichtbaren Kontext. Sie ersetzt jedoch keine vorgeschriebene Sensorik.
Erfassen Sie Bewegungen und kritische Annäherungen zwischen Personen, Fahrrädern und Fahrzeugen in definierten Campusbereichen. Dazu zählen Zufahrten, Lieferzonen, Parkhäuser und stark frequentierte Verkehrswege.
Erkennen Sie Personen oder Fahrzeuge in festgelegten Gebäuden und Campusbereichen ausserhalb der vorgesehenen Nutzungszeiten. Dabei berücksichtigen Sie berechtigte Veranstaltungen, Reinigungsarbeiten, Forschungstätigkeiten und Wartungszeiten über individuelle Zeitpläne.
Finden Sie nach einem dokumentierten Vorfall relevante Personen, Fahrzeuge, Objekte und Bewegungsrichtungen schneller in Ihren Videoaufzeichnungen. So können Ihre berechtigten Sicherheitsverantwortlichen umfangreiche Videobestände gezielt eingrenzen, ohne sämtliche Aufzeichnungen manuell sichten zu müssen.
Vom Bild zur Reaktion
Eine automatische Erkennung schafft erst dann einen betrieblichen Nutzen, wenn das Ereignis geprüft, an die richtige Stelle übergeben und nachvollziehbar bearbeitet wird.
Ihre bestehenden oder neuen Kameras liefern Bilder aus den für den Anwendungsfall festgelegten Bereichen.
Die KI wertet Personen, Fahrzeuge, Objekte, Bewegungen und sichtbare Zustände aus.
Ihre Zonen-, Zeit-, Dauer-, Richtungs- und Mengenregeln bestimmen, wann eine Situation relevant ist.
Das Ereignis erreicht Ihren Sicherheitsdienst, Ihr Gebäudemanagement, Ihre Leitstelle oder ein angebundenes Fachsystem.
Eine zuständige Person prüft das Ereignis und leitet bei Bedarf Ihren festgelegten Sicherheits- oder Notfallprozess ein.
Zeitpunkt, Kamera, Ereignis, Prüfung und Bearbeitungsstatus bleiben entsprechend Ihrem definierten Zweck nachvollziehbar.
Betriebliche Integration
Sie können erkannte Ereignisse in Ihre vorhandene Sicherheits-, Gebäude- und IT-Infrastruktur integrieren. Dabei richtet sich die technische Anbindung nach Ihrer Systemlandschaft, Ihrem Sicherheitskonzept und Ihren dokumentierten Zuständigkeiten.
Betrieblicher Mehrwert
So entsteht der konkrete Nutzen, wenn Sie eine klar definierte sichtbare Aufgabe zuverlässig erkennen und mit dem richtigen Campusprozess verbinden.
Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalt, Stürze und andere Notfallsituationen frühzeitig.
Ihre Leitstelle erhält relevante Ereignisse mit Zeitpunkt, Kamerastandort und Bildkontext.
Erkennen Sie ungewöhnliche Zutritte und Bewegungen in Laboren, Forschungsbereichen und Technikräumen.
Lassen Sie geöffnete oder blockierte Türen sowie Hindernisse in Flucht- und Rettungswegen automatisch melden.
Erkennen Sie hohe Auslastungen und mögliche Engpässe in Foyers, Fluren und Veranstaltungsbereichen.
Reduzieren Sie die kontinuierliche manuelle Beobachtung und konzentrieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf relevante Ereignisse.
Führen Sie Kamera-, Zutritts-, Gebäude- und Alarmereignisse in einem definierten Ablauf zusammen.
Finden Sie relevante Videosequenzen anhand von Zeit, Kamera, Objektmerkmalen und Bewegungsrichtungen schneller auf.
Verwenden Sie geeignete vorhandene Kameras als zusätzliche visuelle Sensoren.
Privacy by Design und Grenzen
Ihre Universität ist ein Ort des Lernens, Forschens, Arbeitens und gesellschaftlichen Austauschs. Deshalb beschränken Sie die Videoanalyse auf konkrete und nachvollziehbare Sicherheitszwecke.
Dafür legen Sie vor dem Betrieb fest, welche Kameras und Bildbereiche analysiert werden, welche Ereignisse relevant sind, wer auf die Daten zugreifen darf und wann gespeicherte Informationen gelöscht werden. Bereiche ohne ausreichenden Sicherheitsbezug werden nicht in die Analyse einbezogen.
Sie können nur Situationen, Personen, Gegenstände und Zustände bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind.
Die Videoanalyse erkennt definierte sichtbare Merkmale und Bewegungen. Dagegen erkennt sie keine Absichten und stuft keine Person selbstständig als gefährlich ein.
Sie können nur ausreichend sichtbare Waffen als technischen Hinweis erkennen. Deshalb lassen sich verdeckte oder sehr kleine Gegenstände nicht zuverlässig bewerten.
Eine Bodenlage oder ungewöhnliche Bewegung kann auf einen Notfall hinweisen. Dennoch stellt die Videoanalyse keine medizinische Diagnose.
Aus einem Kamerabild allein können Sie nicht zuverlässig ableiten, ob eine Person zum Zutritt berechtigt ist. Deshalb verbinden Sie das Kameraereignis mit Ihren Zutrittsdaten.
Personenzahlen und Auslastungen sind technische Schätzwerte. Dabei können Verdeckungen, enge Gruppen, schlechte Beleuchtung und ungeeignete Perspektiven die Genauigkeit beeinflussen.
Die Videoanalyse ergänzt Ihre Brandmelder, Zutrittskontrollen, Einbruchmeldesysteme und weitere Sicherheitstechnik. Allerdings ersetzt sie diese Systeme nicht.
Ein erkanntes Ereignis ist zunächst ein technischer Hinweis. Deshalb bleiben Verifikation, Entscheidung und Massnahme Ihren zuständigen Rollen zugeordnet.
Sie prüfen Datenschutz-, Arbeits-, Hochschul- und Sicherheitsanforderungen standortbezogen und für den jeweiligen Anwendungsfall.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Für private Betreiber in der Schweiz ergänzend: EDÖB-Hinweise zur Videoüberwachung.
Häufige Fragen
Ja, wenn Auflösung, Perspektive, Beleuchtung, Bildrate und Abdeckung für das gewünschte Szenario geeignet sind. Allerdings können für kleine Objekte oder besonders grosse Bereiche zusätzliche Kameras erforderlich sein.
Die KI kann definierte sichtbare Ereignisse wie eine offen getragene Waffe, gewalttypische Bewegungen oder das Betreten einer gesperrten Zone erkennen. Sie erkennt keine Absichten und bewertet eine Person nicht pauschal als gefährlich.
Nein. Nur Gegenstände, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind, können analysiert werden.
Ja, die Videoanalyse kann erkennen, wenn Türen geöffnet bleiben, durch Gegenstände am Schliessen gehindert werden oder definierte Fluchtwege sichtbar blockiert sind.
Ja, Sie können Personenbewegungen, Türzustände und sichtbare Sicherheitsregeln in klar definierten Bereichen prüfen. Dabei bewerten Sie über die Verbindung mit Ihrem Zutrittskontrollsystem, ob eine Person zum Zutritt berechtigt ist.
Ja, wenn die vorgeschriebene Schutzausrüstung im Kamerabild ausreichend sichtbar ist. Dabei hängt die Umsetzbarkeit von Kameraperspektive, Beleuchtung und Art der Schutzkleidung ab.
Ja, dadurch können Sie Personenzahlen, Besucherfrequenzen und Auslastungen als aggregierte Werte erfassen, ohne einzelne Personen zu identifizieren.
Nein, die beschriebenen Anwendungen erfordern keine personenbezogene Verfolgung und keine Bewertung einzelner Studierender. Stattdessen dienen sie ausschliesslich der Erkennung klar definierter Sicherheits- und Betriebssituationen.
Nein. Sie können die beschriebenen Szenarien grundsätzlich ohne biometrische Identifikation umsetzen.
Ja, Sie können erkannte Ereignisse mit Bild oder Videosequenz an Ihren Sicherheitsdienst oder eine Leitstelle übergeben. Dort erfolgen die Verifikation und die weitere Bearbeitung nach Ihrem vereinbarten Prozess.
Nein. Die Lösung ergänzt Ihre vorhandenen Sicherheits- und Gebäudesysteme um eine visuelle Erkennungsebene. Vorgeschriebene technische Systeme werden nicht ersetzt.
Ja. Abhängig von Ihrer Infrastruktur und Ihren Sicherheitsanforderungen kann die Verarbeitung direkt auf Ihrem Campus, in einer europäischen Umgebung oder in einer hybriden Architektur erfolgen.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, ob sich der gewünschte Anwendungsfall mit Ihrer vorhandenen Kamerainfrastruktur zuverlässig umsetzen lässt. Darauf aufbauend entwickeln wir eine passende Analyse-, Integrations- und Betriebsarchitektur für Ihre Universität.