Perimeter schützen
Überwachen Sie Grundstücksgrenzen, Einfriedungen, Zufahrten und definierte Aussenbereiche.
Schützen Sie Wasserwerke, Speicheranlagen, Pumpstationen und weitere verteilte Versorgungsstandorte. KI-Videoanalyse erkennt definierte Sicherheits- und Betriebsereignisse und übergibt sie direkt an Ihre zuständigen Stellen.
Ausgangslage und Ziel
Ihre Wasserwerke, Speicher und Pumpstationen sind oft verteilt oder zeitweise unbesetzt. KI-Videoanalyse erkennt Eindringen, offene Zugänge, sichtbare Manipulationen und Leckagen frühzeitig und übergibt Ereignisse an Ihre zuständigen Stellen.
Überwachen Sie Grundstücksgrenzen, Einfriedungen, Zufahrten und definierte Aussenbereiche.
Erkennen Sie unbefugte Zutritte sowie geöffnete oder blockierte Türen, Tore und Abdeckungen.
Stellen Sie sichtbare Einwirkungen, ungewöhnliche Annäherungen und zurückgelassene Gegenstände zur Prüfung bereit.
Erfassen Sie klar sichtbare Wasseraustritte, Überläufe und Wasseransammlungen in geeigneten Kamerabereichen.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und angebundene Zutritts- oder Sensorsysteme helfen dabei, prüfpflichtige Ereignisse gezielt zu übergeben.
Überwachen Sie Grundstücksgrenzen, Einfriedungen, Zufahrten und festgelegte Aussenbereiche Ihrer Wasserwerke, Speicheranlagen und Pumpstationen. Die Analyse erkennt Personen oder Fahrzeuge, die virtuelle Linien überschreiten, gesperrte Flächen betreten oder ausserhalb definierter Zeiten erscheinen, und stellt Ihrer Leitstelle den verfügbaren Bildkontext bereit.
Erkennen Sie Personen, die Wasserwerke, Technikgebäude, Speicheranlagen oder andere geschützte Bereiche ohne ein passendes Zutrittsereignis betreten. Sichtbare Bewegungen lassen sich mit Ihrer Zutrittskontrolle verbinden; Identität und Berechtigung werden weiterhin durch Ihre freigegebenen Systeme und zuständigen Mitarbeitenden geprüft.
Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen, Tore, Zugänge oder sichtbare Abdeckungen länger als vorgesehen geöffnet bleiben oder durch Taschen, Werkzeugkoffer, Transportbehälter oder andere Gegenstände blockiert werden. Voraussetzung ist ein aus der Kameraperspektive eindeutig sichtbarer Zustand.
Erkennen Sie wiederholte Annäherungen, längere Aufenthalte, unzulässige Bewegungsrichtungen oder deutlich sichtbare Einwirkungen an Einfriedungen, Zugängen und technischen Bereichen. Eine Kamera kann keine Absicht bestimmen; die Situation wird ausschliesslich als Prüfhinweis an Ihre zuständige Sicherheitsstelle übergeben.
Neu abgelegte oder über einen festgelegten Zeitraum zurückgelassene Gegenstände sowie deutlich veränderte Zustände an Übergabe-, Lager- oder Zugangspunkten können erkannt werden. Die Videoanalyse beurteilt weder den Inhalt eines Gegenstands noch, ob von ihm tatsächlich eine Gefahr ausgeht.
Klar erkennbare Wasseraustritte, Überläufe oder Wasseransammlungen können in Pumpenräumen, Rohrleitungsbereichen und technischen Gebäuden automatisch erkannt werden. Verdeckte oder sehr kleine Leckagen benötigen weiterhin geeignete Leckage-, Füllstands-, Druck- und Durchflusssensorik.
Sichtbare Rauch- oder Feuerentwicklungen können kamerabasiert erkannt und unmittelbar an Leitstelle oder Betriebspersonal übergeben werden. Die Analyse ergänzt vorhandene Brandmelde- und Anlagensensorik um visuellen Kontext, ersetzt jedoch keine vorgeschriebenen Brandmelder oder Löschsysteme.
In geeigneten Kameraperspektiven können sichtbare Fremdkörper, grössere Ablagerungen, ungewöhnliche Schaumbildungen oder veränderte Oberflächenzustände an offenen Becken, Einläufen und Anlagenbereichen erfasst werden. Dies ist eine visuelle Prüfung und keine Aussage über chemische, mikrobiologische oder hygienische Wasserqualität.
Wird eine Kamera verdeckt, verdreht, stark unscharf oder verliert sie ihren vorgesehenen Bildbereich, kann automatisch eine technische Meldung ausgelöst werden. Dadurch erkennen Sie schneller, wenn eine sicherheitsrelevante Kamera nicht mehr die vorgesehene Abdeckung liefert.
Virtuelle Zonen unterstützen Sie dabei, Personen in Pumpenräumen, Chemikalienbereichen, an Beckenrändern oder innerhalb anderer festgelegter Gefahrenbereiche zu erkennen. Die Analyse kann feststellen, wenn eine Person einen gesperrten Bereich betritt, einen Sicherheitsabstand unterschreitet oder sich länger als vorgesehen dort aufhält.
Prüfen Sie in ausgewählten Betriebs-, Wartungs- und Aufbereitungsbereichen, ob die sichtbar vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung getragen wird. Dazu können Schutzhelme, Warnwesten, Schutzbrillen, Handschuhe, Atemschutzmasken oder betriebsspezifische Schutzkleidung gehören.
Prüfen Sie klar erkennbare Hygiene- oder Arbeitsschritte wie das Tragen vorgeschriebener Schutzkleidung, das Passieren eines Übergabebereichs oder einen dokumentierbaren visuellen Prüfschritt. Die Analyse ersetzt keine Labor-, Qualitäts- oder Prozesskontrolle.
Erkennt das System eine gestürzte oder über einen festgelegten Zeitraum bewegungslose Person, kann Ihre Leitstelle oder das zuständige Bereitschaftsteam informiert werden. Dies unterstützt besonders Arbeiten an abgelegenen, selten betretenen oder ausserhalb regulärer Betriebszeiten genutzten Standorten.
Erkennen Sie kritische Annäherungen zwischen Personen, Betriebsfahrzeugen und anderen Transportmitteln auf Zufahrten, Lieferzonen und Anlagenflächen. Dokumentierte Ereignisse helfen Ihnen, wiederkehrende Gefahrensituationen und besonders betroffene Bereiche zu identifizieren.
Tiere in definierten Geländebereichen oder geeigneten technischen Räumen können erkannt und an das zuständige Team gemeldet werden. Die Erkennungsleistung hängt von Tiergrösse, Entfernung, Beleuchtung, Kameraperspektive und möglichen Verdeckungen ab.
Sichtbare Drohnen können in definierten Luftraumbereichen erkannt und an Ihre zuständige Sicherheitsstelle übergeben werden. Für eine belastbare Luftraumüberwachung lässt sich die visuelle Analyse mit Wärmebildkameras sowie geeigneter Radar- oder Funksensorik verbinden; aktive Gegenmassnahmen bleiben autorisierten Stellen vorbehalten.
Überwachen Sie definierte Flucht-, Rettungs-, Wartungs- und Verkehrswege auf sichtbare Hindernisse. Werden diese durch Behälter, Werkzeuge, Fahrzeuge oder andere Gegenstände blockiert, kann das zuständige Team informiert und das Ereignis dokumentiert werden.
Grenzen Sie Videoarchive anhand von Zeitraum, Kamera, Objektart, Personenmerkmalen oder Bewegungsrichtung ein. So finden autorisierte Teams relevantes Material schneller und können Abläufe vor, während und nach einem Ereignis gezielter rekonstruieren.
Vom Bild zum Sicherheitsprozess
Die KI-Videoanalyse unterstützt Ihre Sicherheits- und Betriebsorganisation, während Bewertung, Reaktion und Anlagensteuerung in Ihren festgelegten Zuständigkeiten verbleiben.
Bestehende oder neue Kameras erfassen ausschliesslich die für den jeweiligen Anwendungsfall definierten Bereiche.
Die KI wertet die erforderlichen sichtbaren Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Handlungen aus.
Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis eingestuft wird.
Die zuständigen Personen, Leitstellen oder angebundenen Systeme erhalten das erkannte Ereignis.
Die weitere Bearbeitung erfolgt nach Ihrem festgelegten Workflow durch Sichtprüfung, Rückmeldung, Intervention oder Eskalation.
Zeitpunkt, Kamerastandort, Bild, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus können nachvollziehbar dokumentiert werden.
Integration in Ihre Sicherheitsinfrastruktur
Erkannte Ereignisse können über freigegebene und abgesicherte Schnittstellen an Ihre vorhandenen Sicherheits-, Betriebs- und Managementsysteme übermittelt werden. Autonome Eingriffe in Pumpen, Ventile, Aufbereitungsprozesse oder Dosieranlagen sind nicht Bestandteil dieses Use Cases.
Ihr konkreter Mehrwert
Der Nutzen entsteht aus klar definierten visuellen Aufgaben, einer kontrollierten Systemintegration und Ihren verbindlichen Sicherheits-, Betriebs- und Qualitätsprozessen.
Prüfen Sie Personen und Fahrzeuge an festgelegten Grenzen und Zufahrten frühzeitig.
Behalten Sie zeitweise unbesetzte Wasserwerke, Speicher und Pumpstationen ereignisbasiert im Blick.
Verbinden Sie sichtbare Bewegungen mit Ihren technischen Zutrittsereignissen.
Stellen Sie ungewöhnliche Annäherungen und erkennbare Einwirkungen strukturiert bereit.
Dokumentieren Sie neu abgelegte Objekte und sichtbare Zustandsänderungen.
Erkennen Sie geöffnete oder durch Gegenstände blockierte Türen und Abdeckungen.
Erfassen Sie klar sichtbare Wasseraustritte, Überläufe und Wasseransammlungen.
Stellen Sie zu Brand-, Leckage- und weiteren Meldungen passenden Bildkontext bereit.
Erkennen Sie Personen in definierten Sperr- und Sicherheitsbereichen.
Informieren Sie zuständige Teams bei Stürzen oder bewegungslosen Personen.
Verbinden Sie Zeit, Ort, Bildkontext und Bearbeitungsstatus.
Grenzen Sie relevantes Material in Ihren Videoaufzeichnungen gezielt ein.
Priorisieren Sie prüfpflichtige Situationen für Leitstelle, Sicherheitsdienst und Betriebspersonal.
Steuern Sie Regeln, Rollen und Alarmwege zentral für verteilte Versorgungsstandorte.
Verwenden Sie geeignete vorhandene Kamerainfrastruktur weiter.
Datenschutz, Sicherheit und Grenzen
Die Umsetzung folgt dem Grundsatz Privacy by Design. Analysiert werden nur die Bereiche und visuellen Merkmale, die für den festgelegten Zweck erforderlich sind.
Die konkrete Umsetzung stimmen Sie mit Ihren Vorgaben für Trinkwassersicherheit, physische Sicherheit, Informationssicherheit, Datenschutz, Hygiene, Arbeitsschutz und den Schutz kritischer Infrastruktur ab.
Eine gewöhnliche Kamera erkennt keine Bakterien, Viren, gelösten Chemikalien oder unsichtbaren Verunreinigungen. Laboranalysen und spezialisierte Messsysteme bleiben erforderlich.
Sichtbare Veränderungen oder Fremdkörper können einen Prüfhinweis liefern. Ob tatsächlich eine Kontamination vorliegt, kann aus dem Kamerabild nicht sicher bestimmt werden.
Verdeckte oder ausserhalb des überwachten Bereichs vorgenommene Manipulationen können nicht erkannt werden. Beleuchtung, Entfernung, Perspektive und Bildqualität beeinflussen die Erkennungsleistung.
Die Analyse erkennt sichtbare Personen, Fahrzeuge, Objekte und Bewegungen. Sie kann nicht zuverlässig feststellen, ob eine Handlung tatsächlich der Vorbereitung einer Sabotage oder Verunreinigung dient.
Unterirdische, verdeckte oder sehr kleine Leckagen können mit gewöhnlichen Kameras nicht erkannt werden. Druck-, Durchfluss- und Leckagemesssysteme bleiben erforderlich.
KI-Videoanalyse erkennt physisch sichtbare Ereignisse. Schadsoftware, unzulässige Systemzugriffe oder Manipulationen an der Prozessleittechnik können damit nicht festgestellt werden.
Erkannte Ereignisse werden an Ihre zuständigen Stellen übergeben. Die Videoanalyse führt keine selbstständigen Abschaltungen, Dosierungen oder Eingriffe in die Wasseraufbereitung und Verteilung aus.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Häufige Fragen
Die Analyse kann sichtbare Vorbereitungshandlungen, längere Aufenthalte, unbefugtes Eindringen, abgestellte Gegenstände oder Manipulationen als Prüfhinweise erfassen. Ob tatsächlich eine Sabotagehandlung vorliegt, entscheidet Ihre zuständige Sicherheitsstelle.
Nein. Unsichtbare chemische, biologische oder mikrobiologische Verunreinigungen können nur durch geeignete Messverfahren und Laboranalysen festgestellt werden.
Ja, sofern sich der geöffnete oder geschlossene Zustand aus der Kameraperspektive eindeutig erkennen lässt. Technische Kontaktsensoren können zusätzlich in die Bewertung einbezogen werden.
Sichtbare Wasseraustritte, Überläufe und grössere Wasseransammlungen können erkannt werden. Verdeckte oder sehr kleine Leckagen benötigen spezialisierte Sensorik.
Häufig ja. Entscheidend sind Bildqualität, Blickwinkel, Beleuchtung, Abdeckung, Schnittstellen und Ihre Sicherheitsvorgaben. Die Eignung wird für jeden Anwendungsbereich gesondert geprüft.
Ja. Gerade abgelegene oder zeitweise unbesetzte Standorte können von einer ereignisbasierten Überwachung profitieren. Voraussetzung sind eine geeignete Kameraabdeckung und eine sichere Datenverbindung.
Nein. Die beschriebenen Anwendungen können in der Regel ohne biometrische Identifikation umgesetzt werden.
Ja. Ereignisse aus mehreren Wasserwerken, Speicheranlagen, Pumpstationen oder anderen Versorgungsstandorten können abhängig von Ihrer Infrastruktur zentral zusammengeführt und dokumentiert werden.
Nein. Die Lösung übergibt erkannte Ereignisse an Ihre zuständigen Mitarbeitenden oder freigegebenen Systeme. Betriebliche Entscheidungen verbleiben bei Ihrer Leitstelle.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Ereignisse kamerabasiert zuverlässig erkannt werden können und wie sich die Videoanalyse kontrolliert in Ihre Leitstellen-, Sicherheits-, Qualitäts- und Instandhaltungsprozesse integrieren lässt.