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Stilisierter Überwachungsmonitor mit sechs Juwelier-Szenen in Grautönen

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KI-Videoanalyse fürJuweliere

KI-Videoanalyse erkennt definierte sichtbare Ereignisse automatisch, informiert Ihr Team und stellt den visuellen Kontext für eine schnelle Prüfung und gezielte Reaktion bereit.

Bedrohungen früher erkennenSchmuck und Ausstattung schützenZugänge gezielt absichern

Ausgangslage und Ziel

Wertvolle Waren, Mitarbeitende und sensible Bereiche gezielt schützen

In Ihrem Juweliergeschäft treffen hochwertige Waren, persönliche Beratung und frei zugängliche Verkaufsflächen auf besondere Sicherheitsanforderungen. Gleichzeitig müssen Eingänge, Schaufenster, Verkaufstresen, Lagerräume und Übergabebereiche zuverlässig überwacht werden.

In Ihrem Juweliergeschäft treffen hochwertige Waren, offene Verkaufsflächen und persönliche Beratung auf erhöhte Sicherheitsanforderungen. KI-Videoanalyse erkennt sichtbare Risiken, informiert Ihr Team und dokumentiert relevante Ereignisse für eine schnelle Prüfung.

Bedrohungen früher erkennen

Erkennen Sie sichtbare Waffen, Gewalt und weitere definierte Gefahrensituationen und alarmieren Sie Ihre zuständige Stelle.

Schmuck und Ausstattung schützen

Überwachen Sie Vitrinen, Präsentationstabletts, Transport­behälter und festgelegte Objekte auf sichtbare Entfernung oder Veränderung.

Zugänge gezielt absichern

Erkennen Sie unbefugtes Betreten, geöffnete Türen und Personen in sensiblen Verkaufs-, Lager- oder Sicherheitsbereichen.

Vorfälle schneller untersuchen

Finden Sie relevante Personen, Objekte und Bewegungsabläufe in Ihren Videoaufzeichnungen wesentlich schneller.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche · Weitere nützliche Anwendungen

Setzen Sie KI-Videoanalyse in Ihrem Juweliergeschäft gezielt ein.

Sie legen fest, welche sichtbare Situation erkannt werden soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Die KI erkennt sichtbare Ereignisse, aber weder Absichten noch die rechtliche Bedeutung einer Situation.

Waffenerkennung

Sichtbare Waffen und Bedrohungs­situationen erkennen

Die Videoanalyse kann deutlich sichtbare Schusswaffen, Messer und vergleichbare Waffen in festgelegten Kamerabereichen erkennen.

Wird ein entsprechendes Objekt erkannt, kann automatisch:

  • Ihr Personal diskret informiert werden
  • eine interne Sicherheitsstelle alarmiert werden
  • das relevante Kamerabild angezeigt werden
  • ein Videoausschnitt gesichert werden
  • ein vorhandener Alarmierungsprozess gestartet werden
  • eine angeschlossene Leitstelle benachrichtigt werden

Die Erkennung dient als frühzeitiger Hinweis. Sie stellt weder die Absicht einer Person fest noch entscheidet sie eigenständig über weitere Massnahmen. Das Ereignis sollte durch Ihre zuständige Stelle verifiziert werden.

Personenschutz

Sichtbare Gewalt erkennen

Körperliche Auseinandersetzungen und bestimmte deutlich erkennbare Bewegungsabläufe können automatisch als Prüfereignis eingestuft werden.

Das unterstützt Ihre Mitarbeitenden insbesondere dann, wenn:

  • mehrere Verkaufsbereiche gleichzeitig betreut werden
  • sich Personal in rückwärtigen Räumen befindet
  • ein Ereignis ausserhalb des direkten Sichtbereichs stattfindet
  • mehrere Kameras parallel überwacht werden müssen
  • eine externe Leitstelle eingebunden ist

Die Analyse kann nicht jede Bedrohung oder Form von Gewalt zuverlässig erkennen. Auch verbale Drohungen und verdeckte Handlungen bleiben ohne zusätzliche Systeme möglicherweise unerkannt.

Eingangskontrolle

Vermummte Personen am Eingang erkennen

Im Eingangsbereich kann die Videoanalyse sichtbare Gesichtsverdeckungen wie Sturmhauben oder vergleichbare Vermummungen erkennen.

Ein entsprechendes Ereignis kann beispielsweise:

  • einen diskreten Hinweis an Ihr Verkaufspersonal senden
  • das Eingangskamerabild hervorheben
  • eine interne Sicherheitsprüfung auslösen
  • eine angeschlossene Leitstelle informieren
  • einen kurzen Videoausschnitt dokumentieren

Alltägliche Kopfbedeckungen, medizinische Masken, Schals oder religiöse Bekleidung dürfen nicht pauschal als Bedrohung bewertet werden. Die konkreten Erkennungsregeln müssen daher sorgfältig festgelegt und jedes Ereignis durch einen Menschen geprüft werden.

Objektsicherheit

Schmuck, Tabletts und Transport­behälter überwachen

Definierte Präsentationsobjekte, Schmucktabletts, Kassetten, Transport­behälter oder andere ausreichend sichtbare Gegenstände können auf Entfernung oder Veränderung überwacht werden.

Die Analyse kann beispielsweise feststellen, wenn:

  • ein Präsentationstablett einen festgelegten Bereich verlässt
  • ein Transport­behälter unbeaufsichtigt zurückbleibt
  • ein definiertes Objekt nach Geschäftsschluss noch sichtbar ist
  • Ausstattung aus einem geschützten Bereich entfernt wird
  • ein Gegenstand zwischen festgelegten Zonen bewegt wird

Aufgrund ihrer geringen Grösse können einzelne Schmuckstücke, Edelsteine oder Ringe nicht unter allen Bedingungen zuverlässig erkannt werden. Für solche Anwendungen müssen Kameraperspektive, Auflösung, Beleuchtung und Präsentationsablauf besonders genau abgestimmt werden.

Vitrinenschutz

Vitrinen und sensible Verkaufszonen absichern

Sie können virtuelle Zonen über Ihre Vitrinen, Verkaufstresen und geschützten Präsentationsbereiche legen.

Die Videoanalyse erkennt beispielsweise, wenn:

  • eine Person in einen nicht vorgesehenen Bereich greift
  • ein definierter Tresenbereich ausserhalb eines Verkaufsvorgangs betreten wird
  • sich eine Person nach Geschäftsschluss vor einer Vitrine aufhält
  • ein festgelegtes Objekt seinen vorgesehenen Bereich verlässt
  • mehrere Personen gleichzeitig einen sensiblen Bereich betreten

Die KI erkennt dabei nur sichtbare Vorgänge. Ob eine Handlung berechtigt ist oder im Rahmen einer Beratung stattfindet, muss anhand Ihrer Betriebsabläufe und gegebenenfalls durch Ihr Personal bewertet werden.

Geschützte Bereiche

Personal-, Lager- und Sicherheitsbereiche überwachen

Die Videoanalyse kann erkennen, wenn Personen geschützte Räume oder festgelegte Übergangszonen betreten.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Personalräume
  • Lagerbereiche
  • Werkstätten
  • Wertschutzräume
  • Warenübergaben
  • Lieferzugänge
  • Schleusen
  • interne Treppenhäuser
  • rückwärtige Korridore

Zonen, Zeitfenster, Bewegungsrichtungen und Aufenthaltsdauern lassen sich an Ihre betrieblichen Regeln anpassen. Wird eine Abweichung erkannt, kann Ihre zuständige Stelle automatisch informiert werden.

Einbruchschutz

Einbruch und unbefugtes Betreten erkennen

Ausserhalb Ihrer Öffnungszeiten können Verkaufsräume, Schaufensterbereiche, Fassaden, Hintereingänge und Zufahrten auf Personen oder Fahrzeuge überwacht werden.

Durch die Kombination aus Objekterkennung, virtuellen Linien und Zeitregeln wird beispielsweise erkannt, wenn:

  • eine Person einen geschützten Bereich betritt
  • ein Fahrzeug ausserhalb definierter Zeiten hält
  • sich Personen an einem rückwärtigen Zugang aufhalten
  • eine festgelegte Zugangslinie überschritten wird
  • nach Geschäftsschluss Bewegung im Verkaufsraum erkannt wird

Die Videoanalyse ergänzt Ihre vorhandene Einbruchmeldeanlage. Sie ersetzt keine vorgeschriebenen mechanischen, baulichen oder elektronischen Sicherungssysteme.

Aufenthaltsanalyse

Aufenthalte vor Schaufenstern und Zugängen bewerten

Sie können definieren, ab welcher Aufenthaltsdauer eine Person oder ein Fahrzeug in einem bestimmten Aussenbereich überprüft werden soll.

So lassen sich beispielsweise längere Aufenthalte vor:

  • Schaufenstern
  • Seiteneingängen
  • Lieferzugängen
  • Zufahrten
  • Parkplätzen
  • rückwärtigen Gebäudebereichen

als Ereignis melden.

Ein längerer Aufenthalt ist kein Beweis für eine Vorbereitungshandlung oder eine kriminelle Absicht. Die Meldung liefert Ihrem Personal lediglich einen visuellen Anlass zur Prüfung.

Kameraübergreifende Suche

Personen über mehrere Kameras verfolgen

Nach einem sicherheitsrelevanten Ereignis kann eine sichtbar beschriebene Person über mehrere Kameras und Bereiche hinweg gesucht werden.

Dabei kann die Analyse unter anderem folgende Merkmale berücksichtigen:

  • Bekleidungsfarbe
  • sichtbare Kleidungsmerkmale
  • mitgeführte Taschen oder Gegenstände
  • Bewegungsrichtung
  • Aufenthaltszeit
  • betretene Bereiche

Die Suche kann auch ohne namentliche Identifikation erfolgen. Dadurch lässt sich ein Bewegungsablauf innerhalb Ihres Geschäfts oder Gebäudes schneller rekonstruieren.

Autorisierter Zutritt

Gesichtserkennung rechtlich zulässig einsetzen

In besonders geschützten und rechtlich zulässigen Anwendungsfällen kann eine Gesichtserkennung für einen Abgleich mit einer klar definierten Referenzliste eingesetzt werden.

Das kann beispielsweise den Zutritt autorisierter Personen zu geschützten internen Bereichen unterstützen. Ein Abgleich mit einer Beobachtungs- oder Ausschlussliste ist nur unter strengen rechtlichen Voraussetzungen zulässig.

Erforderlich sind insbesondere:

  • ein klar definierter und dokumentierter Zweck
  • eine geeignete Rechtsgrundlage
  • eine Prüfung der Verhältnismässigkeit
  • streng begrenzte Zugriffsrechte
  • festgelegte Speicher- und Löschfristen
  • eine menschliche Kontrolle jedes Treffers
  • geeignete Verfahren für fehlerhafte Zuordnungen

Ein automatischer Treffer darf nicht ungeprüft zu einer Anschuldigung oder nachteiligen Entscheidung führen.

Fahrzeugerfassung

Fahrzeuge und Kennzeichen erfassen

An privaten Zufahrten, Parkflächen oder Lieferbereichen können Fahrzeuge erkannt und Kennzeichen automatisch gelesen werden.

Das unterstützt Sie beispielsweise bei:

  • der Dokumentation von Anlieferungen
  • der Recherche nach einem Vorfall
  • der Zuordnung eines Fahrzeugs zu einem Zeitraum
  • der Steuerung berechtigter Zufahrten
  • dem Abgleich mit freigegebenen Referenzlisten
  • der standortübergreifenden Suche

Die Kennzeichenerkennung und ein möglicher Listenabgleich werden nur dort eingesetzt, wo dies rechtlich zulässig ist.

Notfall

Stürze und bewegungslose Personen erkennen

Erkennt die Videoanalyse eine gestürzte oder über einen festgelegten Zeitraum bewegungslose Person, kann Ihr Personal automatisch benachrichtigt werden.

Dies unterstützt Sie beispielsweise:

  • im Verkaufsraum
  • in Eingangsbereichen
  • in Treppenhäusern
  • in Werkstätten
  • in Lagerbereichen
  • während personell schwach besetzter Zeiten

Die Erkennung ergänzt Ihre organisatorischen Notfallmassnahmen, ersetzt jedoch weder Erste-Hilfe-Prozesse noch die persönliche Betreuung vor Ort.

Blockierte Türen

Taschen im Türbereich erkennen

Bei einem Überfall können Taschen oder andere Gegenstände im Schliessbereich einer Tür abgestellt werden, damit sie offen bleibt. Die Analyse prüft den definierten Türbereich und meldet eine sichtbare Blockierung.

Ihr Team erhält den Kamerastandort, den Zeitpunkt sowie einen passenden Bild- oder Videoausschnitt. So lässt sich die Situation gezielt prüfen und der vorgesehene Verschlussprozess schneller wiederherstellen.

Tür- und Schleusenkontrolle

Türen, Schleusen und Sicherheits­zugänge überwachen

Die Videoanalyse erkennt, wenn eine Tür oder Schleuse sichtbar offen bleibt oder ausserhalb festgelegter Abläufe genutzt wird.

Das eignet sich beispielsweise für:

  • Personalzugänge
  • Warenübergaben
  • Lieferanteneingänge
  • Lagerbereiche
  • Werkstätten
  • Wertschutzräume
  • interne Sicherheitszonen

Wird eine definierte Öffnungsdauer überschritten oder eine festgelegte Bewegungsrichtung verletzt, kann automatisch eine Meldung ausgelöst werden.

Abschlusskontrolle

Sichtbare Abschluss­kontrollen unterstützen

Nach Geschäftsschluss kann kamerabasiert geprüft werden, ob definierte sichtbare Zustände erfüllt sind.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Aussentüren sind geschlossen
  • Rollläden oder Schutzgitter sind heruntergelassen
  • Präsentationstabletts wurden entfernt
  • bestimmte Vitrinenbereiche sind geräumt
  • Transport­behälter befinden sich im vorgesehenen Bereich
  • Flucht- und Verkehrswege sind frei
  • keine Personen befinden sich mehr im Verkaufsraum

Die Analyse dokumentiert nur den sichtbaren Zustand. Verriegelungen, Alarmaktivierungen oder der Inhalt geschlossener Behälter müssen durch die jeweils vorgesehenen technischen Systeme bestätigt werden.

Visueller Brandschutz

Rauch und Feuer erkennen

Sichtbare Rauch- oder Flammenentwicklungen können im Verkaufsraum, in Werkstätten, Lagern oder technischen Bereichen erkannt werden.

Bei einem entsprechenden Ereignis kann Ihre zuständige Stelle automatisch informiert und das passende Kamerabild bereitgestellt werden.

Die Videoanalyse ergänzt Ihre Brandmeldeanlage um eine visuelle Erkennungsebene. Sie ersetzt keine vorgeschriebenen Brandmelder oder Brandschutzmassnahmen.

Vandalismus

Vandalismus an Schaufenstern und Fassaden erkennen

Definierte Bewegungsabläufe oder sichtbare Zustandsänderungen an Schaufenstern, Eingangsanlagen, Werbeflächen oder Fassaden können ein Prüfereignis auslösen.

Die KI kann Vandalismus nicht in jeder Situation eindeutig feststellen. Sie kann jedoch relevante sichtbare Vorgänge erkennen, dokumentieren und Ihr Sicherheitspersonal darauf aufmerksam machen.

Flucht- und Rettungswege

Flucht- und Rettungswege freihalten

Die Videoanalyse kann festgelegte Flucht-, Rettungs- und Verkehrswege auf sichtbare Hindernisse überwachen.

Werden die Bereiche beispielsweise durch Lieferungen, Verpackungen, Möbel oder Transport­behälter blockiert, kann Ihr Personal automatisch informiert werden.

Videorecherche

Vorfälle schneller untersuchen

Nach einem Diebstahl, Überfall oder anderen sicherheitsrelevanten Ereignis können Sie umfangreiche Videoarchive anhand definierter Kriterien durchsuchen.

Mögliche Suchkriterien sind:

  • Zeitraum
  • Kamera oder Bereich
  • Person
  • sichtbare Bekleidungsmerkmale
  • Tasche oder mitgeführter Gegenstand
  • Bewegungsrichtung
  • Fahrzeugtyp und Fahrzeugfarbe
  • Kennzeichen
  • betretene Zonen

Dadurch lässt sich relevantes Videomaterial schneller eingrenzen, sichern und für die weitere Bearbeitung bereitstellen.

Funktionsweise

Vom Bild zum Sicherheitsprozess

01

Erfassen

Ihre vorhandenen oder neuen Kameras erfassen ausschliesslich die für den jeweiligen Anwendungsfall festgelegten Bereiche.

02

Analysieren

Die KI wertet die erforderlichen visuellen Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Zustandsänderungen aus.

03

Bewerten

Zonen, Zeitfenster, Verweildauern, Bewegungsrichtungen und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis eingestuft wird.

04

Informieren

Bei einem erkannten Ereignis werden Ihre Mitarbeitenden, Ihre Leitstelle oder angebundene Systeme gezielt informiert.

05

Reagieren

Ihr Team prüft die Situation und bearbeitet sie nach einem festgelegten betrieblichen Workflow.

06

Dokumentieren

Das Ereignis kann mit Zeitpunkt, Kamerastandort, Bild, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus nachvollziehbar dokumentiert werden.

Betriebliche Integration

Integration in Ihre vorhandenen Systeme

Erkannte Ereignisse können über Schnittstellen an Ihre bestehenden Sicherheits-, Gebäude- und Managementsysteme übermittelt werden. So entsteht ein durchgängiger Prozess von der visuellen Erkennung über die menschliche Prüfung bis zur dokumentierten Bearbeitung. Mögliche Integrationen sind:

Video-Management-SystemeBinden Sie Ereignisse, Livebilder und Recherchefunktionen in Ihre bestehenden Video- und Sicherheitsprozesse ein.
Einbruch- und Gefahren­meldeanlagenVerknüpfen Sie Alarmmeldungen mit passenden Kamerabildern, um sichtbare Ereignisse vor Ort schneller zu prüfen.
Überfall- und NotrufsystemeErgänzen Sie ausgelöste Überfall- und Notrufmeldungen um Bildkontext für die zuständige Sicherheitsstelle.
Leitstellen und Security Operations CenterÜbergeben Sie relevante Ereignisse mit Zeitpunkt, Standort und Bildbelegen zur Prüfung und Koordination.
Zutritts­kontroll­systemeVerbinden Sie Zutrittsereignisse zu Verkaufs-, Lager- und Sicherheitsbereichen mit dem zugehörigen Kamerabild.
Tür-, Schleusen- und SchliesssystemeErgänzen Sie Türzustände, Freigaben und mögliche Mehrfachdurchgänge um sichtbaren Kontext.
Brandmelde- und Gebäude­management­systemeÜbermitteln Sie Informationen zu geöffneten Türen, blockierten Wegen und sichtbaren Gefahren an Ihre vorhandenen Gebäudesysteme.
interne Alarmierungs- und Kommunikations­toolsBenachrichtigen Sie definierte Empfänger über Ihre vorhandenen Kommunikationswege gemäss Ihrem Eskalationsprozess.
Kassen- und Waren­wirtschafts­systemeVerknüpfen Sie sichtbare Warenbewegungen und Übergaben mit vorhandenen Vorgangsdaten für eine gezielte Prüfung.
Ereignis- und FallmanagementsystemeDokumentieren Sie Vorfälle, relevante Videosequenzen und Bearbeitungsschritte in Ihren bestehenden Fallprozessen.
Dashboards und TicketsystemeBündeln Sie Ereignisse und Prüfaufträge mit Bildbelegen und Bearbeitungsstatus in Ihren vorhandenen Übersichten.
kundenspezifische Anwendungen und SchnittstellenStellen Sie Ergebnisse, Metadaten und Bildbelege über kontrollierte Schnittstellen für Ihre eigenen Anwendungen bereit.

Betrieblicher Mehrwert

Ihr konkreter Mehrwert

Bedrohungen früher erkennen

frühere Erkennung sichtbarer Waffen und Gefahrensituationen

Schneller reagieren

schnellere und gezieltere Reaktion

Menschen absichern

bessere Absicherung Ihrer Mitarbeitenden und Kundschaft

Bereiche gezielt überwachen

gezielte Überwachung von Verkaufs-, Lager- und Sicherheitsbereichen

Zutritte erkennen

schnellere Erkennung unbefugter Zutritte

Wertvolle Objekte schützen

zusätzliche Überwachung wertvoller Objekte und Transport­behälter

Abschluss­kontrollen unterstützen

bessere Kontrolle sichtbarer Zustände nach Geschäftsschluss

Personal entlasten

Entlastung Ihres Personals und Ihrer Sicherheitsstelle

Ereignisse dokumentieren

strukturierte Dokumentation relevanter Ereignisse

Recherche beschleunigen

effizientere Recherche in vorhandenen Videoaufzeichnungen

Abläufe rekonstruieren

schnellere Rekonstruktion von Bewegungsabläufen

Kameras weiter nutzen

Nutzung Ihrer vorhandenen Kamerainfrastruktur

Filialen zentral verwalten

zentrale Verwaltung mehrerer Filialen

Sicherheitskonzept ergänzen

individuelle Anpassung an Ihr Sicherheitskonzept

Datenschutz und Compliance

Begrenzen Sie die Videoanalyse auf den erforderlichen Zweck.

Die Umsetzung erfolgt nach dem Grundsatz Privacy by Design. Analysiert werden nur jene Bildbereiche und visuellen Merkmale, die für Ihren festgelegten Zweck erforderlich sind.

Bei der Überwachung von Beschäftigten, der Kennzeichenerkennung, biometrischen Verfahren und Listenabgleichen sind eine klare Zweckbindung, eine geeignete Rechtsgrundlage sowie individuell festgelegte Zugriffs- und Löschkonzepte erforderlich.

Technische Grenzen

Bildqualität und Bedingungen vor Ort

Die Zuverlässigkeit der Videoanalyse hängt von der Qualität und Position Ihrer Kameras sowie den Bedingungen vor Ort ab.

Beeinträchtigungen können unter anderem entstehen durch:

  • Spiegelungen in Vitrinen und Schaufenstern
  • wechselnde Beleuchtung
  • Gegenlicht
  • verdeckte Sichtbereiche
  • dicht beieinanderstehende Personen
  • sehr kleine Gegenstände
  • kurz sichtbare Handlungen
  • Handschuhe, Taschen oder Kleidungsstücke, die Objekte verdecken
  • unzureichende Auflösung
  • ungünstige Kameraperspektiven

Kleine Objekte und Sichtbarkeit

Einzelne Schmuckstücke, Edelsteine oder kleine Werkzeuge lassen sich nicht unter allen Bedingungen zuverlässig erkennen oder verfolgen. Für die Objektentfernung eignen sich deshalb häufig grössere Präsentationstabletts, Behälter oder klar definierte Übergabezonen besser.

Menschliche Prüfung und Bewertung

Die KI erkennt sichtbare Merkmale und Ereignisse. Sie stellt keine Absichten fest und entscheidet nicht, ob eine Handlung berechtigt, verdächtig oder strafbar ist. Automatisch erzeugte Meldungen müssen durch autorisiertes Personal geprüft werden.

Ergänzung vorhandener Sicherheitstechnik

Die Videoanalyse ersetzt weder Einbruchmeldeanlagen noch Überfallmelder, Zutrittskontrollen, Tresore, mechanische Sicherungen oder vorgeschriebene Brandschutzsysteme.

Privacy by Design

Kontrollieren Sie, welche Daten für welchen Zweck verarbeitet werden.

Abhängig vom Anwendungsfall sind unter anderem folgende Massnahmen möglich:

  • Verarbeitung direkt in Ihrer Filiale
  • Datenhaltung in der Schweiz oder innerhalb der Europäischen Union
  • ereignisbasierte Speicherung
  • Begrenzung von Aufbewahrungszeiten
  • rollenbasierte Zugriffsrechte
  • Protokollierung von Zugriffen und Bearbeitungsschritten
  • Verpixelung von Gesichtern oder Personen
  • Ausblendung öffentlicher Strassen und benachbarter Bereiche
  • getrennte Berechtigungen für Video-, Kennzeichen- und Ereignisdaten
  • regelmässige Löschung nicht mehr benötigter Daten
  • Gesichtserkennung nur in rechtlich zulässigen und gesondert geprüften Fällen
  • menschliche Überprüfung automatisierter Treffer

Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.

Häufige Fragen

Fragen zur KI-Videoanalyse für Juweliere.

Können wir unsere vorhandenen Kameras weiterverwenden?

In vielen Fällen ja. Entscheidend sind Auflösung, Blickwinkel, Beleuchtung und die Abdeckung des gewünschten Bereichs. Für kleine Objekte, Gesichtserkennung oder Kennzeichenerkennung können speziell positionierte Kameras erforderlich sein.

Erkennt die Videoanalyse einen Überfall automatisch?

Sie kann sichtbare Waffen, bestimmte Gewalthandlungen, Vermummungen und definierte Bewegungsabläufe erkennen. Ob tatsächlich ein Überfall stattfindet, kann sie nicht zweifelsfrei beurteilen. Das Ereignis muss durch Ihr Personal oder Ihre Leitstelle geprüft werden.

Können einzelne Schmuckstücke überwacht werden?

Das ist abhängig von ihrer Grösse, Position, Kameraperspektive und Sichtbarkeit. Häufig lassen sich grössere Tabletts, Kassetten oder Transport­behälter zuverlässiger überwachen als einzelne Ringe, Uhren oder Edelsteine.

Erkennt das System Ladendiebstahl?

Die KI kann sichtbare Ereignisse wie das Entfernen eines definierten Objekts oder das Betreten einer geschützten Zone melden. Sie kann jedoch nicht zuverlässig feststellen, ob eine Handlung unberechtigt oder strafbar ist.

Können vermummte Personen erkannt werden?

Deutlich sichtbare Sturmhauben und vergleichbare Gesichtsverdeckungen können erkannt werden. Das System muss so konfiguriert werden, dass alltägliche, medizinische oder religiöse Bedeckungen nicht pauschal als Bedrohung eingestuft werden.

Ist Gesichtserkennung möglich?

Technisch ist eine Gesichtserkennung möglich. Sie wird jedoch nur für klar definierte Anwendungsfälle eingesetzt, in denen sie rechtlich zulässig und verhältnismässig ist. Jeder Treffer muss durch autorisiertes Personal überprüft werden.

Können Personen ohne Gesichtserkennung gesucht werden?

Ja. Personen können anhand sichtbarer Merkmale wie Bekleidungsfarbe, mitgeführter Gegenstände, Bewegungsrichtung und Aufenthaltszeit in Aufzeichnungen gesucht werden. Dadurch ist eine Recherche auch ohne namentliche Identifikation möglich.

Können Kennzeichen erfasst werden?

An geeigneten privaten Zufahrten oder Parkflächen können Kennzeichen automatisch gelesen werden. Die Verarbeitung muss zweckgebunden und rechtlich zulässig erfolgen.

Lassen sich mehrere Filialen zentral überwachen?

Ja. Ereignisse, Kameras, Regeln und Auswertungen mehrerer Standorte können abhängig von Ihrer Infrastruktur und Ihrem Berechtigungskonzept zentral zusammengeführt werden.

Funktioniert die Erkennung auch bei Spiegelungen in Vitrinen?

Spiegelungen können die Analyse beeinträchtigen. Kameraposition, Beleuchtung, Blickwinkel und die Anordnung der Präsentationsflächen müssen deshalb für den konkreten Anwendungsfall geprüft werden.

Ersetzt die Videoanalyse Ihre vorhandene Sicherheitstechnik?

Nein. Sie ergänzt Ihre Kameras und Sicherheitssysteme um eine intelligente visuelle Erkennungsebene. Einbruchmeldeanlagen, Überfallmelder, Tresore, mechanische Sicherungen und Ihre betrieblichen Sicherheitsprozesse bleiben erforderlich.

Ihr konkreter Anwendungsfall

Sie möchten sichtbare Waffen früher erkennen, wertvolle Waren besser überwachen oder sicherheitsrelevante Bereiche Ihres Juweliergeschäfts automatisch absichern?

Wir prüfen, welche Anwendungen sich mit Ihrer vorhandenen Kamerainfrastruktur zuverlässig umsetzen lassen, und entwickeln daraus eine passende Analyse-, Integrations- und Betriebsarchitektur für Ihr Geschäft oder Ihr gesamtes Filialnetz.