Zutritte überwachen
Kontrollieren Sie Eingänge, Personenschleusen und Übergänge zwischen unterschiedlich geschützten Bereichen.

Schützen Sie Ihre Rechenzentren, technischen Anlagen und sensiblen Datenbereiche mit intelligenter Videoanalyse. Die Videoanalyse erkennt definierte Sicherheitsereignisse automatisch und übergibt sie direkt an Ihre zuständigen Stellen.
Ausgangslage und Ziel
Ihr Rechenzentrum verbindet streng geschützte Serverbereiche mit Technikräumen, Lieferzonen und Aussenflächen. KI-Videoanalyse erkennt sichtbare Sicherheits- und Betriebsereignisse frühzeitig und übergibt sie direkt an Ihre zuständigen Stellen.
Kontrollieren Sie Eingänge, Personenschleusen und Übergänge zwischen unterschiedlich geschützten Bereichen.
Prüfen Sie Mehrfachdurchgänge nach einem einzelnen Zutrittsereignis unmittelbar.
Definieren Sie Zonen und Zeitfenster für Serverräume, Netzwerkräume und sensible Technikbereiche.
Ergänzen Sie vorhandene Brand-, Wasserwarn- und Gebäudesensorik um visuellen Kontext.
Lösungsansatz · Prüfbare Szenarien
Sie legen fest, welche sichtbare Situation das System erkennen soll, wann sie relevant ist und welcher Prozess darauf folgt. Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und angebundene Zutritts- oder Sensorsysteme helfen dabei, prüfpflichtige Ereignisse gezielt zu übergeben.
Überwachen Sie Grundstücksgrenzen, Einfriedungen, Zufahrten und festgelegte Aussenbereiche auf Personen oder Fahrzeuge. Die Analyse erkennt virtuelle Linienüberschreitungen, betretene Flächen und definierte Bewegungsrichtungen und stellt Ihrer Sicherheitszentrale den verfügbaren Bildkontext bereit.
Überwachen Sie Eingänge, Personenschleusen und Übergänge zwischen unterschiedlich geschützten Bereichen. Sichtbare Bewegungen lassen sich mit Ereignissen Ihrer Zutrittskontrolle verbinden; Identität und Berechtigung werden weiterhin durch Ihre freigegebenen Systeme und Mitarbeitenden festgestellt.
Erkennen Sie, wenn eine weitere Person einer berechtigten Person durch einen kontrollierten Zugang folgt, ohne dass ein eigenes Zutrittsereignis vorliegt. Das System kann Personenzahl, Bewegungsrichtung, Türstatus und vorhandene Zugangsinformationen gemeinsam bewerten und die Ergebnisse unmittelbar zur Prüfung übergeben.
Definieren Sie virtuelle Zonen innerhalb von Serverräumen, Netzwerkräumen und anderen besonders geschützten Bereichen. Die Analyse erkennt Personen, die einen gesperrten Bereich betreten, sich dort ausserhalb freigegebener Zeiten aufhalten oder eine festgelegte Verweildauer überschreiten.
Erkennen Sie, wenn sicherheitsrelevante Türen länger als vorgesehen geöffnet bleiben oder durch Taschen, Transportbehälter, Werkzeugkoffer oder andere Gegenstände blockiert werden. Das System kann Meldungen direkt an die Sicherheitszentrale, das Betriebspersonal oder ein angebundenes Zutrittssystem übermitteln.
Die Videoanalyse kann sichtbare Rauch- oder Feuerentwicklungen sowie klar erkennbare Wasser- oder Flüssigkeitsansammlungen erfassen. Die Videoanalyse ergänzt Ihre vorgeschriebene Brandmelde-, Wasserwarn- und Gebäudesensorik und liefert visuellen Kontext für eine schnellere Lagebewertung.
In geeigneten Kameraperspektiven kann die Analyse feststellen, wenn definierte Racktüren, Technikschränke oder Abdeckungen geöffnet bleiben. Bleibt eine Tür länger als festgelegt offen, kann das System das Ereignis an Ihr Betriebs- oder Sicherheitsteam übergeben.
Die Videoanalyse kann Veränderungen an definierten Ablage-, Lager- oder Übergabepunkten automatisch erfassen. Die Analyse erkennt, wenn ein sichtbarer Gegenstand aus einem festgelegten Bereich entfernt oder dort neu abgestellt wird, beurteilt jedoch weder Inhalt noch Zulässigkeit.
Das System kann deutlich sichtbare Einwirkungen auf Türen, Kameras, Schränke oder festgelegte technische Bereiche zur Prüfung bereitstellen. Ob tatsächlich eine Manipulation, Sabotagehandlung oder technische Störung vorliegt, bewerten Ihre zuständigen Fachpersonen.
Wird eine Kamera verdeckt, verdreht, stark unscharf oder verliert sie ihren vorgesehenen Bildbereich, kann automatisch eine technische Meldung ausgelöst werden. Dadurch erkennen Sie schneller, wenn eine sicherheitsrelevante Kamera nicht mehr die vorgesehene Abdeckung liefert.
Geeignete Wärmebildkameras können auffällige Temperaturentwicklungen an definierten technischen Bereichen sichtbar machen. Das Ergebnis ist ein Prüfhinweis für Ihr Betriebs- oder Instandhaltungsteam und ersetzt keine technische Diagnose oder vorgeschriebene Temperatursensorik.
Virtuelle Zonen unterstützen Sie dabei, Personen in elektrischen Betriebsräumen, Batterieanlagen, Generatorbereichen oder anderen festgelegten Gefahrenzonen zu erkennen. Die Analyse kann feststellen, wenn eine Person einen Bereich betritt, einen Sicherheitsabstand unterschreitet oder sich länger als vorgesehen dort aufhält.
Prüfen Sie in ausgewählten Technik-, Wartungs- und Logistikbereichen, ob die sichtbar vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung getragen wird. Dazu können Schutzhelme, Warnwesten, Schutzbrillen, Handschuhe oder betriebsspezifische Schutzkleidung gehören.
Erkennt die Videoanalyse eine gestürzte oder über einen festgelegten Zeitraum bewegungslose Person, kann Ihre Sicherheitszentrale oder das zuständige Bereitschaftsteam informiert werden. Dies unterstützt besonders Arbeiten in abgelegenen, selten betretenen oder ausserhalb regulärer Zeiten genutzten Bereichen.
Erkennen Sie kritische Annäherungen zwischen Personen, Lieferfahrzeugen und anderen Transportmitteln auf Zufahrten, Ladezonen und technischen Aussenflächen. Dokumentierte Ereignisse helfen zusätzlich, wiederkehrende Gefahrensituationen und besonders betroffene Bereiche zu identifizieren.
Sichtbare Drohnen können in definierten Luftraumbereichen erkannt und an Ihre zuständige Sicherheitsstelle übergeben werden. Für eine belastbare Luftraumüberwachung lässt sich die visuelle Analyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- oder Funksensorik verbinden.
Überwachen Sie definierte Flucht-, Rettungs- und Verkehrswege auf sichtbare Hindernisse. Werden diese durch Kartons, Transportbehälter, technische Geräte oder andere Gegenstände blockiert, kann das zuständige Team informiert und das Ereignis dokumentiert werden.
Grenzen Sie Videoarchive anhand von Zeitraum, Kamera, Objektart, Personenmerkmalen oder Bewegungsrichtung ein. So finden autorisierte Teams relevantes Material schneller und können Zutritte und Bewegungsabläufe gezielter rekonstruieren.
Vom Bild zum Sicherheitsprozess
Die KI-Videoanalyse unterstützt Ihre Sicherheits- und Betriebsorganisation, während Bewertung, Reaktion und Infrastruktursteuerung in Ihren festgelegten Zuständigkeiten verbleiben.
Bestehende oder neue Kameras erfassen ausschliesslich die für den jeweiligen Anwendungsfall definierten Bereiche.
Die KI wertet die erforderlichen sichtbaren Merkmale, Objekte, Bewegungen oder Handlungen aus.
Zonen, Zeitfenster, Verweildauern und weitere Regeln bestimmen, wann eine Situation als relevantes Ereignis eingestuft wird.
Die zuständigen Personen, Leitstellen oder angebundenen Systeme erhalten das erkannte Ereignis.
Die weitere Bearbeitung erfolgt nach Ihrem festgelegten Workflow durch Sichtprüfung, Rückmeldung, Intervention oder Eskalation.
Zeitpunkt, Kamerastandort, Bild, Videoausschnitt und Bearbeitungsstatus können nachvollziehbar dokumentiert werden.
Integration in Ihre Sicherheitsinfrastruktur
Erkannte Ereignisse können über freigegebene und abgesicherte Schnittstellen an Ihre vorhandenen Sicherheits-, Betriebs- und Managementsysteme übermittelt werden. Autonome Eingriffe in Stromversorgung, Kühlung, Netzwerkbetrieb oder Zutrittssteuerung sind nicht Bestandteil dieses Use Cases.
Ihr konkreter Mehrwert
Der Nutzen entsteht aus klar definierten visuellen Aufgaben, einer kontrollierten Systemintegration und Ihren verbindlichen Sicherheits-, Betriebs- und Incident-Prozessen.
Prüfen Sie Personenbewegungen an festgelegten Grenzen und Übergängen frühzeitig.
Verbinden Sie Mehrfachdurchgänge mit einzelnen Zutrittsereignissen.
Überwachen Sie Zonen, Zeitfenster und Verweildauern in sensiblen Räumen.
Erkennen Sie geöffnete oder durch Gegenstände blockierte Sicherheitstüren.
Ergänzen Sie technische Freigaben und Meldungen um passenden Bildkontext.
Stellen Sie sichtbaren Rauch und Feuer zusätzlich zur vorgeschriebenen Sensorik bereit.
Erfassen Sie klar sichtbare Flüssigkeitsansammlungen in geeigneten Kamerabereichen.
Übergeben Sie Wärmebildereignisse an Betrieb und Instandhaltung.
Dokumentieren Sie erkennbare Einwirkungen auf Türen, Kameras und Schränke.
Melden Sie Verdeckung, Verdrehung, Unschärfe oder den Verlust des vorgesehenen Bildbereichs.
Erkennen Sie Personen in elektrischen, Batterie- oder Generatorbereichen.
Informieren Sie zuständige Teams bei Stürzen oder bewegungslosen Personen.
Verbinden Sie Zeit, Ort, Bildkontext und Bearbeitungsstatus nachvollziehbar.
Grenzen Sie relevantes Material in Ihren Videoaufzeichnungen gezielt ein.
Steuern Sie Regeln, Rollen und Alarmwege zentral für verteilte Standorte.
Verwenden Sie geeignete vorhandene Kamerainfrastruktur weiter.
Datenschutz, Sicherheit und Grenzen
Die Umsetzung folgt dem Grundsatz Privacy by Design. Analysiert werden nur die Bereiche und visuellen Merkmale, die für den festgelegten Zweck erforderlich sind.
Die konkrete Umsetzung stimmen Sie mit Ihren Vorgaben für physische Sicherheit, Informationssicherheit, Datenschutz, Arbeitsschutz und den Schutz kritischer Infrastruktur ab.
Die Analyse kann nur Ereignisse bewerten, die im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Beleuchtung, Entfernung, Perspektive, Verdeckungen und Bildqualität beeinflussen die Erkennungsleistung.
Eine Kamera kann nicht zuverlässig erkennen, ob eine Person zum Zutritt berechtigt ist. Dafür bleiben Ihre Zutrittskontroll- und Identitätssysteme massgeblich.
Vorgänge innerhalb geschlossener Racks, unter Doppelböden oder hinter technischen Abdeckungen können mit gewöhnlichen Kameras nicht analysiert werden.
Die Analyse erkennt sichtbaren Rauch, Feuer oder Wasseransammlungen. Ursache, Stoffart und technische Bedeutung können aus dem Kamerabild nicht sicher bestimmt werden.
Wärmebilder können einen Prüfhinweis liefern. Die zuverlässige Überwachung von Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Anlagenzuständen bleibt Aufgabe Ihrer spezialisierten Sensorik.
KI-Videoanalyse erkennt physisch sichtbare Ereignisse. Schadsoftware, Netzwerkangriffe, Datenabfluss oder unzulässige Systemzugriffe können damit nicht erkannt werden.
Erkannte Ereignisse werden an Ihre zuständigen Stellen übergeben. Die KI führt keine selbstständigen Abschaltungen, Türfreigaben oder Eingriffe in Stromversorgung, Kühlung und Netzwerkbetrieb aus.
Privacy by Design
Für Standorte in der EU bilden die DSGVO, insbesondere Art. 5, 6, 25 und 35 und die EDSA-Leitlinien zur Videoüberwachung die Grundlage der Datenschutzprüfung. Berücksichtigen Sie zusätzlich das Recht des jeweiligen Mitgliedstaats, insbesondere Beschäftigtendatenschutz und Mitbestimmung. Die Pflichten aus dem EU AI Act prüfen Sie passend zum konkreten KI-Einsatz.
Häufige Fragen
Häufig ja. Entscheidend sind Bildqualität, Blickwinkel, Beleuchtung, Abdeckung, Schnittstellen und Ihre Sicherheitsvorgaben. Die Eignung wird für jeden Anwendungsbereich gesondert geprüft.
Die Analyse kann erkennen, wenn mehrere Personen nach einem einzelnen Zutrittsereignis einen kontrollierten Zugang passieren. Die Zuverlässigkeit hängt von Kameraperspektive, Sichtverhältnissen und der Verbindung zur Zutrittskontrolle ab.
Ja. Taschen, Koffer, Transportbehälter oder andere ausreichend sichtbare Gegenstände können erkannt werden, wenn sie eine definierte Türzone über einen festgelegten Zeitraum blockieren.
Ja, sofern die Racktür im Kamerabild ausreichend sichtbar ist und der erwartete Zustand eindeutig definiert werden kann.
Mit geeigneten Wärmebildkameras können thermische Auffälligkeiten erkannt werden. Eine technische Diagnose oder vollständige Temperaturüberwachung ist damit nicht verbunden.
Die Videoanalyse kann sichtbare Handlungen oder entfernte Gegenstände zur Prüfung bereitstellen. Einen digitalen Datenabfluss oder die Nutzung unerlaubter Software kann sie nicht erkennen.
Nein. Die beschriebenen Anwendungen können in der Regel ohne biometrische Identifikation umgesetzt werden.
Ja. Ereignisse aus mehreren Gebäuden oder Standorten können abhängig von Ihrer Infrastruktur zentral zusammengeführt, priorisiert und dokumentiert werden.
Ja, sofern sie im Kamerabild ausreichend sichtbar sind. Für eine belastbare Luftraumüberwachung kann die Analyse mit geeigneter Wärmebild-, Radar- und Funksensorik kombiniert werden.
Ihr konkreter Anwendungsfall
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Ereignisse zuverlässig erkannt werden können und wie sich die Videoanalyse kontrolliert in Ihre Zutritts-, Leitstellen-, Gebäude- und Incident-Prozesse integrieren lässt.